Mario Götze tut es, Thomas Müller und David Alaba. David Beckham auch und Cristiano Ronaldo: sich zur Marke machen. Thomas müllert für Nudeln und Weber, ist der Werbekönig des DFB und betreibt eine Pferdezucht mit seiner Frau. Wir wissen nicht, was eines seiner Pferde kostet. Das Eau de Toilette von David Beckham gibt es schon für 19,99 Euro. Dafür bekommt man bei Ronaldo nicht mal eine Unterhose, zumindest nicht aus der aktuellen Kollektion.

Luxushotels à la CR7

Natürlich fürchten Fußballstars mit zunehmendem Alter einen Verlust ihres Werbewertes. Das Geschäft mit knackigen Pos und goldenen Beinen ist bekanntlich endlich. Doch es gibt lukrative Alternativen. Christiano Ronaldo hatte vergangenes Jahr 27 Millionen Euro in eine Hotelkette investiert. Damit wird CR7 jetzt die neue Lifestylemarke in der Luxushotellerie. Mit Hotels in Lissabon, Madrid, New York und auf seiner Heimatinsel Madeira.

Eine Stadt, ein Stadion

Auch David Beckham ist als Dealmaker bekannt. Letztes Jahr hat er den Bau eines neuen Fußballstadions für seinen Verein Miami Beckham United (MBU) mit 25.000 Sitzen verhandelt. Dafür kaufte er der Stadt Miami ein Stück Land für 9 Millionen Dollar ab. Das Stadion ist ein Politikum. Denn kurz zuvor erst ließ die Stadt Miami ein mit Steuergeld finanziertes Baseballstadion bauen, um es dann mit Verlust an einen Investor abzugeben.

Fussball-Fashionistas

Die Liste der Fußballer, die mit ihrem Namen Mode machen, wird ebenfalls von Ronaldo und Beckham angeführt. Doch auch Marco Reus macht Mode, mit lustigen T-Shirts, und sogar Kevin Großkreuz und Lukas Podolski haben ein eigenes Label. Letzterer macht noch einmal in Kobe, in Japan, Spät-Karriere. Vielleicht startet er ja später eine Rinderzucht.

Titelbild: Christiano Ronaldo / dpa