Nazim Cetin ist CEO von Allianz X. So bezeichnet die Allianz Gruppe ihre neue Start-up Abteilung. Diese versteht sich als Company Builder. Und Investor. Zur Verfügung: Etwa eine halbe Milliarde Euro.

Das Ziel der neuen Abteilung des Münchner Versicherungskonzerns: Neue InsurTech-Geschäftsmodelle identifizieren, entwickeln und global skalieren. Investiert wird dabei in Unternehmen mit digitalem Wachstum. Schwerpunkte: Digitale, versicherungsbezogene Ökosysteme, Mobilität, vernetze Gesundheit, Vermögensverwaltung und Altersvorsorge. Zusätzlich werden Unternehmen beim Aufbau unterstützt. Ambitioniert. Auch deswegen sind Nazim Cetin und sein Team der Allianz X Teil der diesjährigen DIA München 2018 vom 17. Bis zum 18. Oktober.

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Nazim Cetin
Nazim Cetin, CEO Allianz X

Vor einem Jahr übernahm Nazim Cetin den CEO-Sessel bei der Allianz X. Und machte sofort mit provokanten Investitionen Schlagzeilen. Weltweit. So beteiligte sich die Allianz X im März dieses Jahres neben Tencent Holdings an der 160 Millionen Dollar schweren C-Runde von N26. Dabei gehört N26 zu den ersten mobile Banken Europas (Challenger-Banken) und wird von Premium-Investoren unterstützt.

Nazim selbst verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Führungserfahrung in den Bereichen Investitionen, Geschäftsentwicklung und Unternehmertum. In der Global Corporate Venture Power Liste ist er unter den Top 100 zu finden.

Fünf Kontinente, 14 Investments 

 

Und es soll mehr werden. Bereits 400 Millionen Euro investierte Allianz X bisher in Start-ups. Im Dezember 2017 investierte die Allianz 96,6 Millionen US-Dollar in den Mikroversicherer BIMA.

Ihr USP: Der Verkauf von Versicherungen per Mobiltelefon. Und das erfolgreich in Afrika, Asien und Lateinamerika. Mit über 24 Millionen Kunden.

„Einsteigen bitte…“

Nicht nur im Bereich der Versicherungen wird kräftig mitgemischt. So investierte die Allianz X 35 Millionen US-Dollar in Go-Jek. Einen der führenden indonesischen Plattform für die Beförderung von Fahrgästen. Diese bietet außerdem verschiedene On-Demand- und Bezahldienste für Verbraucher an. Egal, ob es sich dabei um Transport, Logistik, Bezahlung, Lieferung von Lebensmitteln und anderen On-Demand-Diensten geht. Die indonesische Plattform hat mehr als eine Million Fahrer-Partner und 150.000 Lebensmittelverkäufer.

Titelbild: © DIA

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