Laut des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sind 38 Prozent der deutschen Hausbesitzer durch eine Elementarschadenversicherung gegen Sturm- und Hochwasserschäden abgesichert. Allerdings herrschen dabei in Deutschland große regionale Unterschiede vor.

Rund 95 Prozent der baden-württembergischen Hausbesitzer sind gegen solche Schadensfälle finanziell abgesichert. Auf Platz zwei folgt Sachsen mit 47, anschließend Thüringen und Sachsen-Anhalt mit 44 Prozent. Die Schlusslichter sind im Ländervergleich Bremen mit 15, Saarland und Niedersachsen mit 16 Prozent. Erstaunlich ist auch, dass in Bayern, direkt angrenzend an Baden-Württemberg, lediglich 27 Prozent eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben.

Den Grund dafür sieht Bianca Boss, Sprecherin beim Bund der Versicherten (BdV), neben fehlender Sensibilisierung auch bei den Versicherungen selbst. In Regionen, in denen Hochwasser-Katastrophen in regelmäßigen Abständen passieren, solle häufig kein Versicherungsschutz mehr gewährt werden.

Titelbild: © slonme

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