Nach einer vorläufigen Schätzung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belaufen sich die durch Sturmtief “Elvira” verursachten Schäden auf eine vorläufige Summe von 450 Millionen Euro. Neuere Schäden in Nordrheinwestfalen und Niederbayern sind noch nicht eingerechnet. Für Niederbayern schätzt der Landrat des Kreises Rottal-Inn, Michael Fahmüller die anfallenden Kosten durch Unwetter-Zerstörungen sogar auf eine Milliarde Euro. Laut Fahmüller seien über 5.000 Haushalte und 500 Häuser beschädigt worden. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur durch zerstörte Brücken und Straßen stellenweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Laut GDV sind nur 38 Prozent der deutschen Hausbesitzer durch eine Elementarversicherung gegen wie diese durch “Elvira” verursachten Schäden abgesichert. Dabei sind große regionale Unterschiede zu erkennen. Während in Baden-Württemberg etwa 95 Prozent der Hausbesitzer abgesichert sind, sind es in Bremen zum Beispiel nur 15 Prozent.

Titelbild: © slonme

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