Nachdem der GDV den Gesamtschaden der Versicherungsbranche durch die beiden Sturmtiefs “Elvira” und “Friederike” auf 1,2 Milliarden Euro schätzt, wurde nun die Schadensfallsumme von Deutschlands größtem Versicherer, der Allianz, bekannt gegeben. Fazit: 140 Millionen Euro durch 45.000 Schäden.

Somit kamen innerhalb von zwei Wochen die Hälfte der Gesamtschadenssumme aus dem Vorjahr zusammen. Insgesamt wird der wirtschaftliche Schaden noch größer geschätzt, da Immobilienbesitzer häufig auf eine Elementarschadenversicherung verzichten.

Inwieweit sich die Unwetterschäden, die an Autos und Häusern verursacht wurden auf den Halbjahresgewinn auswirken wird, gibt der Münchner Versicherer am 16. August bekannt. Allein 5.800 Trocknungsgeräte kamen zum Einsatz, um durchflutete Häuser wieder bewohnbar zu machen.

Wenn die Entwicklung so wie in diesem Jahr weitergeht, wird die Wohngebäudeversicherung flächendeckend teurer werden, so Ulrich Leitermann, Vorstansvorsitzenden der Signal Iduna. (Quelle: Hamburger Abendblatt)

Bei der Signal Iduna beläuft sich die Schadenssumme auf 11,4 Millionen Euro.

Titelbild: © slonme

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