Da das gesetzliche Rentenniveau zukünftig weiter sinken wird, fördert die Politik die private Altersvorsorge. Der Staat unterstützt allerdings nur wenige Produkte, dies führe zu Marktverzerrungen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Des Weiteren erweisen sich durch Regelungen zu Steuern und Sozialabgaben manche Vorsorgeprodukte als unrentabel.

Seit 2002 fördert der deutsche Staat die private Altersvorsorge. Riester-Rente und andere Vorsorge-Varianten werden von ihm durch Steuererleichterungen oder dem Erlass von Sozialabgaben unterstützt. Außerdem werden nicht-zertifizierte Fondssparpläne und kapitalbasierte Lebensversicherungen mit derart hohen Abgaben belegt, dass Anleger kaum noch Gewinne erzielen können.

Die Gefahr sei nach Aussage des IW groß, dass Kapital in nur wenig effiziente Produkte fließt, solange nur einige Anlageformen vom Staat gefördert werden. Das IW plädiert daher für eine Ausweitung der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen auch auf andere Produkte.

Titelbild: © slonme

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