Den Ergebnissen aus dem aktuellen Sparkompass 2016 der Bank of Scotland zufolge ist ein Rückwärtstrend bezüglich der Vorsorgebereitschaft der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Nur noch jeder zweite Deutsche legt regelmäßig Geld für das Alter zurück. Ein Jahr zuvor waren es noch etwa zwei Drittel.

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut GfK hat die Berliner Niederlassung der Bank of Scotland 1.794 Erwachsene bis 69 Jahren zu ihrem Sparverhalten befragt. Die Studienautoren stellten fest, dass die Spardisziplin mit steigendem Alter abnimmt. Jeder 17. Befragte der Unter-30-Jährigen spart kein Geld an. Im Vergleich dazu ist es fast ein Viertel der Über-60-Jährigen, der keinerlei Sparabsichten verfolgt.

Unter den Sparern legt allerdings nur die Hälfte Geld für die eigene Altersvorsorge zurück, ein leichter Rückgang innerhalb der letzten Jahre kann von den Studienautoren festgestellt werden. Als Sparziele werden häufig auch Urlaub, private Anschaffungen oder die Absicherung in Krisenzeiten wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit genannt.

Titelbild: © slonme

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