Laut Deutschem Immobilienverband sollten Mieter nicht mehr als 25 Prozent ihres Einkommens für ihren Wohnraum ausgeben. Für viele Londoner sind das fromme Wünsche. Denn hier schießen die Mieten wie die magischen Bohnen des englischen Märchenhelden Jack in den Himmel. Bis zu zwei Drittel geben die Londoner für die Miete aus. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und das Wahlversprechen der Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan, mehr davon zu schaffen, nahezu unmöglich.

Denn seit 1947 darf der „Grüne Gürtel“, der London umschließt, nicht mehr bebaut werden. Neues Bauland ist also kaum vorhanden. Regeln sollen es nun städtische Gelände innerhalb der Metropole. Die ersten 400 Wohnungen sollen auf dem Areal des Transport of London entstehen. Ob das aber die 1.750 Euro Miete für eine kleine Zweizimmerwohnung auf Dauer senken wird, ist ungewiss. Denn solange die Nachfrage höher ist als das Angebot an Wohnraum, bestimmen die Vermieter die Preise. Mehr dazu auf Handelsblatt.com.

Übrigens ist London im europäischen Vergleich “nur” die dritt teuerste Stadt. Welche beiden Orte noch hochpreisiger sind, zeigt diese glassdoor-Studie.

Titelbild: © moussa81/Fotolia

 

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