Die Bitcoin und Blockchain-Produkte sind noch immer die Stars unter den neuesten digitalen Errungenschaften. Kein Wunder, denn die digitale Währung muss sich keiner Regulierung unterwerfen und wird ausschließlich über die Nachfrage bestimmt. Die jeweiligen Transaktionen laufen dann über die Blockchain, eine dezentrale Datenbank, die zahlreiche Informationen über den jeweiligen Handel als Block-Ketten abspeichert. Doch der so sichere Schein trügt, wie nun der erste virtuelle Friedhof der Blockchain-Produkte zeigt. Betroffen sind nicht nur Start-ups. Schuld tragen meist Sicherheitslücken.

Sicherheitslücken bedeuten schnelles Aus

Dass Start-ups mit den Riskiken möglicher Sicherheitslücken überfordert sein können, ist nicht unbedingt verwunderlich. Allerdings trifft in diesem Fall das bittere Ende auch auf alte Plattform-Hasen zu, die im Bereich Sicherheit keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen haben. Betroffen sind dabei unter anderem Dienstleistungen, die über die Krypowährung Bitcoin gehandelt wurden sowie eigene Angebote, beziehungsweise Tools, die auf Basis der Blockchains über die Bühne gehen sollten.

Mittlerweile ist die Fangemeinde unüberschaubar geworden. Egal ob Start-ups, Open-Source-Projekte oder Sofware-Konzerne. Immer mehr entdecken die Vorzüge der Bitcoins und Blockchains für sich. Doch genauso groß ist auch die Gefahr, dass Projekte durch Sicherheitsmängel ganz schnell wieder im Erdboden versinken.

blockchain friedhof

Sicherheitslücken bedeuten in diesem Fall vor allem: Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein. Weiterer Grund ist ein fehlerhaftes Verhalten durch Insider. Dabei sind gerade dann Unternehmensseiten für Hacker verlockend, wenn es dort um finanzielle Anreize, beziehungsweise Transaktionen geht. Wer auf diesem Gebiet mit Unwissenheit glänzt, handelt dementsprechend schlicht fahrlässig.

Weitere dem Ende geweihte Blockchain-Produkte können über Github für den Friedhof vorgeschlagen werden. Das bringt den gescheiterten Projekten zwar herzlichst wenig, aber immerhin können (neue) Unternehmen aus den Fehlern der anderen lernen. Hoffentlich!

Titelbild: ©  fotolia/Tamas Zsebok

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