Eine gute Idee ist noch keine Garantie für den Geschäftserfolg. Denn bis aus einer Idee ein vermarktungsfähiges Produkt geworden ist, müssen die meisten Start-ups bereits auf dem Weg aufgeben, weil es einfach an finanziellen Mitteln fehlt. Einen neuen Anreiz hat nun die Bundesregierung für mögliche Investoren geschaffen. Denn diese schrecken immer noch vor dem unkalkulierbaren Risiko des Scheiterns einer Geschäftsidee zurück.

Damit dies kalkulierbarer wird, sollen Investoren gegen Verluste ihres Risikokapitals abgesichert werden. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 können die Verluste beim Finanzamt geltend gemacht werden. Durch diese Änderung wird mit rund 600 Millionen Euro Steuerausfällen gerechnet. Es sind allerdings auch einige Bedingungen daran geknüpft. So muss zum Beispiel gewährleistet sein, dass der seit drei Jahren bestehende Geschäftsbetrieb nicht geändert wird. Gleichzeitig werden damit die Start-ups geschützt, damit diese auch in Zukunft nicht befürchten müssen, dass Investitionen nur wegen des steuerlichen Vorteils finanziert werden. Mehr dazu auf Spiegel Online.

Titelbild: © DeKs87/Fotolia

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