Das Kind ist krank, das Auto auf dem Weg zur Arbeit kaputt gegangen und zu allem Überfluss muss auch noch der Kostenvoranschlag von gestern überarbeitet werden. Der Chef hat dafür nur ein müdes Lächeln und diesen Blick „ich könnte Sie schnell ersetzen Blick“ übrig. Mitgefühl kann man in dieser Situation nicht erwarten, denn der Chef ist wohl einer der 21 Prozent der Manager, die ausgeprägte Züge eines Psychopathen tragen.

Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie der Bond Universität in Australien. Untersucht wurden 261 Top-Manager und Konzernchefs. Das Ergebnis: 21 Prozent weisen psychopatische Züge auf. Ihnen fehlt es unter anderem an Empathie, Ehrlichkeit und Interesse für ihre Mitarbeiter. Eigenschaften, die in Führungspositionen eher unwichtig sind, aber den Mitarbeitern das Leben schwer machen. Was zählen, sind Kompetenzen. Charaktereigenschaften scheinen nebensächlich. Ein Profil, das vor allem auf Politiker, Extremsportler und Spitzenkräfte in der Wirtschaft zutrifft. Mehr dazu auf wirtschaftsblatt.at.

Titelbild: © peshkova

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