Ein neuer Meilenstein in der IT-Industrie ist gelegt. Oder anders gesagt: Die Schwelle zum “offiziellen” Mobile-Zeitalter ist überschritten. Zum ersten Mal in der digitalen Geschichte greifen deutlich mehr Menschen über Smartphones und Tablets auf das Internet zu als am heimischen oder stationären Computer. Zu diesem Ergebnis kam jüngst eine Studie des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens StatCounter.

“This should be a wake up call especially for small businesses, sole traders and professionals to make sure that their websites are mobile friendly. Many older websites are not,”, kommentiert Aodhan Cullen, Geschäftsführer von StatCounter, das Ergebnis.

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Anders als vermutet, sind nicht die großen anglophonen Märkte Treiber dieser Entwicklung. In Großbritannien oder den USA dient der Desktop mit 55 bis 60 Prozent nach wie vor als primärer Internet-Zugang. Mehr dazu hier.

Der Trend zur mobilen Internet-Nutzung macht sich auch anhand der aktuellen Nutzer-Zahlen von Facebook bemerkbar. Auf das weltgrößte soziale Netzwerk greifen nach Firmenangaben mittlerweile über eine Milliarde von unterwegs aus zu, im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum ein Plus von 45 Prozent.

Viel beschworen wurde es, das Mobile-Zeitalter. Doch erst die Zahlen machen es amtlich: Die neue Ära hat begonnen! Google trägt dem Trend übrigens Rechnung und belohnt mobile-freundliche Seiten mit einer höheren Ranking-Performance. Zum Test geht es hier entlang.

 

Titelbild: fotolia/Bits and Splits

 

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