Seit Wochen beherrscht das Coronavirus die Schlagzeilen. In deutschen Supermärkten hamstern Verängstigte die Regale leer, die Umsätze steigen. Das berichtet der Tagesspiegel. Wir werfen ein Blick auf ein paar kuriose Geschichten rund um das Coronavirus.

Das Orakel von Gallien

Eigentlich sind ja die Simpsons bekannt dafür, dass hin und wieder eine alte Folge zu neuem Ruhm gelangt, weil sie tatsächlich stattfindende Ereignisse richtig vorhersah. In diesem Falle gerät nun jedoch Asterix ins Rampenlicht der sozialen Netzwerke. Der Grund: Im Jahr 2017 musste Asterix im Wagenrennen gegen einen römischen Champion antreten, der “Coronavirus” hieß und im Jubel der Menge badete. Allerdings nur in der englischen und französischen Version, denn ein deutscher Übersetzer hielt den Namen “Caligarius” für angebrachter. Das berichtet der Merkur.

Coronavirus oder Catastrophe

Auch die Simpsons sollen das neue Virus vorhergesagt haben. Auf Facebook kursiert ein Screenshot aus einer Folge von 1993, in der bereits von ihm die Rede war. Allerdings handelte es sich dabei um einen Fake. Politifact zufolge ging es in dieser Folge tatsächlich um die “Kitty Flu”, also eine Erkältung, die von Hauskatzen übertragen wurde. Unter dem “Coronavirus”-Schriftzug, den Unbekannte über das Bild gelegt hatten, befand sich stattdessen die Warnung “Apocalypse Meow”.

“Alexa, was ist ein Coronabiervirus?”

Und auch ein Blick auf die Google Trends zeigt ein wachsendes Interesse am Coronavirus. Besonders häufig suchen derzeit italienische Google-Nutzer nach der Seuche. Auch Singapur, die Schweiz und Spanien sind fleißige Sucher. Am häufigsten stellten User dabei die Fragen “what is the coronavirus”, “how to prepare for the virus” und “how many people have died from coronavirus?” Der Suchbegriff “Coronavirus News” wird dagegen in Neuseeland am meisten gesucht. Spannend: Im östlichen China taucht der Begriff nicht in der Google-Suche auf und auch im weltweiten Vergleich ist China nicht unter den Top fünf. In Deutschland wiederum ist das Interesse derzeit bundesweit hoch. Allerdings geht derzeit der Irrglaube um, das Coronavirus könne sich über den Konsum des “Corona-Biers” verbreiten. Vor allem Hamburg und Berlin suchen derzeit fleißig nach dem “Corona Beer Virus”.

Coronavirus seit Jahren bekannt

Die Erklärung für eventuelle Hellsichtigkeit liefert die Weltgesundheitsorganisation WHO. Denn “das Coronavirus” gibt es eigentlich gar nicht, vielmehr handelt es sich um eine größere Virenfamilie, die zu Teilen bei Mensch und Tier vorkommt. Einige Arten zirkulieren derzeit nur bei Tieren, andere, etwa SARS, MERS oder das neue Virus, können dagegen auch auf Menschen übertragen werden. Die WHO rät dazu, sich regelmäßig die Hände zu waschen und den Kontakt zu Menschen zu meiden, die Symptome zeigen.

Titelbild: © vukkostic/ stock.adobe.com

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