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Die DIA berichtete unlängst stolz von ihrem Alumnus Kryon. Der DIAmond-Award-Träger hatte eine beachtliche Finanzspritze über 40 Millionen US-Dollar für seine C-Serie erhalten.

Darius Heisig ist Geschäftsführer EMEA bei Kryon. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Robotic Process Automation (RPA), BPM und Enterprise Infrastructure.

Redaktion: Guten Tag, Herr Heisig. Sie sind als General Manager EMEA bei Kryon tätig, wie kann ich mir Ihren Alltag dort vorstellen?

Darius Heisig: In erster Linie bin ich für das Wachstum des Unternehmens im europäischen Markt verantwortlich und damit für das gesamte Vertriebsteam der Region. Und natürlich repräsentiere ich als Geschäftsführer das Unternehmen bei einschlägigen Industrie-Tagungen und Konferenzen. Erst gerade war ich beispielsweise bei dem „Insurance World Challenges 2019“ Kongress in Madrid und konnte dort von den Potenzialen unserer Produkte für die Versicherungsbranche berichten.

Ich bin also täglich im engen Austausch mit Entscheidungsträgern der Branche, darunter potenzielle und bestehende Kunden sowie Implementierungs- und Technologiepartner, um unsere Vision einer kontinuierlichen Prozessoptimierung im Market voranzubringen.

„Wir automatisieren die Automatisierung“

Redaktion: Was genau macht Kryon?

Darius Heisig: Kryon ist führend im Bereich Robotic Process Automation (RPA) und bietet die einzige End-to-End-Plattform für Process Discovery und RPA. RPA ist eine Softwaretechnologie, die ausgewählte Tätigkeiten voll- oder teil-automatisiert durchführt, indem sie nachahmt, wie Menschen ihre Programme bedienen, um Prozesse im Front- oder Backoffice zu vollziehen.

Robots können quasi alles, was ein User kann: Formulare ausfüllen, Kalkulationen durchführen, Datenbanken auslesen und befüllen, Wenn-Dann-Entscheidungen befolgen und so weiter. Durch das Nachahmen von Benutzereingaben über die Benutzeroberfläche einer Anwendung entfällt das aufwendige Programmieren einer Anwendungsschnittstelle oder jedweder anderer Integrationsbedarf.

Dazu kommt unsere neueste Innovation: Process Discovery, die es erlaubt, das Automatisierungspotenzial im Unternehmen aufzudecken – laut Forrester sind das rund 50 Prozent – auch bei Unternehmen, die bereits RPA im Einsatz haben. Denn Prozesse zur Automatisierung zu identifizieren und auszuwählen geschieht oft noch „manuell“ über Workshops oder Interviews und schluckt oft den Löwenanteil an Ressourcen eines RPA Projektes. Mit Kryon Process Discovery werden auch diese Schritte des Automatisierungsprojektes automatisiert – das heißt wir automatisieren die Automatisierung.

Redaktion: Über Process Discovery?

Darius Heisig: Genau. Kryon Process Discovery basiert auf proprietären Computer Vision- und Machine Learning-Technologien. Es erstellt automatisiert ein umfassendes Bild der Geschäftsprozesse und gibt Empfehlungen, welche Prozesse mittels attended (desktop-basiert), unattended (virtual machine-basiert) oder hybrider RPA (Kombination aus attended und unattended) zu automatisieren sind, um den ROI zu maximieren und RPA Implementierungszeit signifikant zu reduzieren.

„Wir wollen den Roboter aus den Menschen holen“

Redaktion: Können Sie mir als Laien erklären, was das mit Versicherungen zu tun hat?

Darius Heisig: Die Versicherungswirtschaft im Allgemeinen – so wie auch viele andere Branchen – leidet ja unter recht hohen Betriebskosten. RPA ist bekannt dafür, die Effizienz in Unternehmen bis zu 70 Prozent zu steigern und die Kosten zu senken, während gleichzeitig die Zuverlässigkeit erhöht und potenziell kostspielige Fehler vermieden werden.

Konkret im Versicherungsbetrieb zum Beispiel, indem Kryons AI-betriebene RPA- und Process Discovery-Lösungen zusammen arbeiten, kann beispielsweise im Rahmen der Schadensbearbeitung oder der Neuvertragsgestaltung die Zuverlässigkeit des Kundendienstes erheblich gesteigert werden. Die Mitarbeiter werden dabei von ihren virtuellen Assistenten entlastet, die 24/7 arbeiten, vielfach schneller als ein Mensch und dabei fehlerfrei. Wir haben Kunden, die mittlerweile tausende dieser „virtuellen Mitarbeiter“ im Einsatz haben – zum Teil sogar eingeteilt in Robot-Teams.

Aber es geht hierbei nicht nur um reine Kostenersparnis, wir wollen den Roboter aus den Menschen holen: Viele Aufgaben, wie etwa die Eingabe von Daten aus Excel in SAP sind monoton und fressen Zeit. Wenn Robots diese Aufgaben übernehmen, haben Mitarbeiter wieder mehr Zeit, sich zu entfalten, sich kreativ in ihr Unternehmen einzubringen und echte Mehrwerte zu erbringen.

Redaktion: Deshalb spricht die DIA in den höchsten Tönen von Kryon. In der letzten Ausgabe ihres Newsletters zählten die Gründer der größten InsurTech-Community sie zu den „wahren DIA-Alumni“.

Darius Heisig: Kryon ist eng mit den Akteuren der DIA vernetzt. Wir tauschen uns aus und bekommen aus erster Hand mit, was im Markt an Entwicklung passiert. Zudem haben wir Kunden aus der Versicherungsbranche, die den Mehrwert unseres Produktes sehen. In der letzten Auflage der DIA in München gewann Kryon dann sogar den renommierten DIAmond-Preis für den strategischen Einfluss unserer Innovation. Für uns war das natürlich ein tolles Erlebnis.

Die Thought-Leader der Branche kommen zu uns und berichten, dass sie zum ersten Mal Ineffizienzen in ihren Arbeitsprozessen erkennen, die es oft gibt, wenn Systeme nicht integriert sind. Und das ist wirklich bahnbrechend.

„Die DIA ist ein großartiges Netzwerk und eine wichtige Schnittstelle zum Austausch.“

Redaktion: Folgerichtig wurden auch andere Akteure der Branche auf sie aufmerksam, wie ich höre, darf man gratulieren?

Darius Heisig: Stimmt. Wir haben gerade eine Finanzierungsrunde über 40 Millionen US Dollar mit OAK HC/FCT abgeschlossen und das ein oder andere wichtige Gespräch wurde nicht zuletzt auch auf Basis des Awards geführt. Die DIA ist ein großartiges Netzwerk und eine wichtige Schnittstelle zum Austausch. Damit hat die Community auch teil an dem Erfolg.

Darius Heisig Kryon

Redaktion: Was hat Kryon jetzt vor mit der Unterstützung, wie geht es weiter?

Darius Heisig: Im Fokus steht für uns die Weiterentwicklung im Sinne unserer Vision einer kontinuierlichen Prozessoptimierung, das heißt CPO (Continuous Process Opitimization). Die durch KI ermöglichte, selbstlernende, kontinuierliche Weiterentwicklung ist deshalb so wichtig, weil wir in einer Welt leben, die sich im permanenten Wandel befindet.

Nehmen wir den BREXIT als Beispiel: Der wird Konsequenzen haben, auf die es dann schnell zu reagieren gilt. CPO ist also fast so, als würde man Kaizen ins Unternehmen einbauen. Getreu unseres Kryon-Claims:
Be your future.

So entwickeln wir unsere Produkte konsequent weiter. Wir wollen jetzt in neue Märkte vordringen. Das bringt auch mit sich, dass wir unser Vertriebs- und Marketing-Team vergrößern. Weitere internationale Zweigstellen sind bereits geplant.

„In der Gemeinschaft liegt viel Kraft und Potenzial.“

Redaktion: Was geben Sie jungen Menschen in der Branche mit auf den Weg, die noch nicht so weit gekommen sind wie Kryon?

Darius Heisig: Nichts ist unmöglich – Du musst immer an dich glauben! Die kontinuierliche Weiterentwicklung gilt ja nicht nur für Prozesse, sondern auch für Menschen. Aus Fehlern kann man schließlich viel lernen. In jedem Fall nicht aufgeben, wenn die Umstände einmal widrig sind und unbedingt vorhandene Strukturen nutzen. In der Gemeinschaft liegt viel Kraft und Potenzial. Die DIA ist da ein Beispiel, weil sie eine hervorragende Plattform ist, um auch als erfahrener Unternehmer immer wieder Neues zu lernen. Gleichzeitig können High-Potentials mit innovativen Ideen auf einen Pool von 1200 potentiellen finanzstarken Investoren zurückgreifen.

Titelbild: © Darius Heisig

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