NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung haben ihre Nasen ganz tief in die VW-Abgaswolke gesteckt und investigativen Journalismus betrieben. Dabei ist herausgekommen, dass VW-Tochter Audi nicht nur vom Abgas-Betrug gewusst hat, sondern auch einen großen Anteil daran hatte. Die Anwaltskanzlei Jones Day hat vom VW-Vorstand höchstpersönlich den Auftrag erhalten, die Vorfälle zu prüfen. Die Staatsanwaltschaft München und die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermitteln ebenfalls.

Das Ergebnis: Vier Ingenieure wurden vorübergehend beurlaubt. Der Vorwurf an Audi ist, dass auch hier wegen der strengen Abgaswerte in den USA an der Fahrzeugsoftware manipuliert wurde. Vor allem die Prestigeboliden der Premium-3-Liter Klasse sind von der Manipulation betroffen. Audi selbst äußert sich nicht zu den Vorwürfen und beruft sich auf das Schweigegebot, das vom US-Richter Charles Breyer verhängt wurde. Jedoch wird auch nicht mehr behauptet, nicht vom Skandal betroffen zu sein.

Titelbild: Kenishirotie/fotolia

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