Seit Monaten läuft das vom neuen Chef der Deutschen Bank, John Cryan, auferlegte Sparprogramm. Filialen werden geschlossen, Stellen gestrichen und von renditeschwachen und riskanten Aktivitäten wird sich schrittweise entfernt. Die enttäuschen Zahlen des zweiten Quartals zeigen: Das reicht womöglich noch nicht.

Nach Abzug der Steuern weist das Geldinstitut nur noch einen Gewinn von 20 Millionen Euro aus. Im Vergleich zum Quartal des Vorjahres ein ernüchterndes Ergebnis. Damals erwirtschaftete das Geldhaus einen Gewinn von 818 Millionen Euro. Auch die Aktie befindet sich bereits seit Amtsantritt Cryans auf Talfahrt. Sie galt sogar zeitweise als stärkster Verlierer im DAX. Jüngst wurde der einzige Branchenprimus zudem vom Internationalen Währungsfonds (IWF) als gefährlichste Bank der Welt bezeichnet

Titelbild: © slonme/fotolia

Ihre Meinung zu diesem Beitrag?

Please enter your comment!
Please enter your name here