Technisch möglich ist sie schon lange: die elektronische Patientenakte auf der Gesundheitskarte, mit der Ärzte auch bei neuen Patienten die Krankheits- und Behandlungsgeschichte schnell einsehen können. Doch ein möglicher Missbrauch der Daten bereitet den Deutschen Unbehagen. Datenschutzbedenken verhindern hierzulande die Einführung der elektronischen Patientenakte, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Aber langsam gibt es Fortschritte: Durch das letztes Jahr verabschiedete E-Health-Gesetz wird in den nächsten Jahren schrittweise mehr Digitalisierung möglich. Ab 2017 werden Ärzte für elektronische Arztbriefe belohnt, ab 2018 wichtige Informationen für den Notfall auf der Gesundheitskarte gespeichert und ab 2019 auch umfangreiche Daten, die Patienten auch selbst dort speichern und einsehen können. Mehr dazu bei der Welt.

Titelbild: © Dmytro Tolokonov/Fotolia

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