Eine aktuelle Microsoft-Studie hat dem Thema Arbeit 4.0 auf den Zahn gefühlt. Wie steht es bei der Führungsetage um ihre Fähigkeiten auf dem Gebiet der Digital Leadership? Ihnen sagt der Schlüsselbegriff noch gar nichts? Dann sind Sie laut Studie, die mit 1000 Beschäftigten in Deutschland durch TNS Infratest durchgeführt wurde, nur einer von vielen. Und benötigen dringend Nachhilfe, um Ihre unternehmerischen Führungsqualitäten und Ihr Innovationstempo auf Silicon-Valley-Niveau zu bringen.

Digital Leadership?

Um eine teamorientierte, hierarchieübergreifende und schnelle Führungsqualität zu erzielen, reicht es längst nicht, auf dem neuesten Stand der Digitalisierung innerhalb Ihres Geschäftsbereiches zu sein. Neben der Anwendung neuer Tools und Methoden ist vor allem die innere Haltung (auch Mindset genannt) von großer Bedeutung.

Umdenken!

Die Studie macht deutlich, was sich Beschäftigte von ihren Chefetagen wünschen. So wünschen sich 85 Prozent einen besseren Zugang zu wichtigen Informationen, genauso viele wollen selbständiger Entscheidungen treffen. 84 Prozent wollen regelmäßige Feedbackgespräche und 71 Prozent erhoffen sich mehr Flexibilität bezüglich ihrer Arbeit und Arbeitszeit.

Anti Digitalisierung

Unternehmen, beziehungsweise Führungskräfte, die Beratung in puncto Digital Leadership buchen, sind häufig die größten Gegner der Modernisierung. Und wichtige Schritte in Bereichen der Social Media- und Tool-Nutzung sowie flexible Arbeitszeiten werden meist blockiert. Zudem macht die Studie deutlich, dass gerade mal 20 Prozent der befragten Beschäftigten zwar diverse IT-Technologien nutzen, sie damit aber dennoch kein schnelleres Feedback vom Vorgesetzten bekommen.

Was sich ändern muss

Laut der Expertin Christina Bösenberg, die sich auf die Beratung globaler Entscheider im digitalen Zeitalter spezialisiert hat, sind folgende Tipps für die Digital Leadership unverzichtbar:

  • Das Umdenken beginnt beim eigenen Mindset!
  • Hierarchien sollen laut der Expertin so weit wie möglich abgebaut werden.
  • Das Wissen des Unternehmens sollte für alle Mitarbeiter transparent sein.
  • Zusammenarbeit und Vernetzung müssen unter optimalen Bedingungen stehen und gefördert werden.
  • Eine Führungskraft ist immer ein Rollen-Modell an dessen Werte und Ansätze sich die Beschäftigten orientieren.
  • Verantwortlichkeiten müssen an die Teams verteilt werden, um schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können.
  • Motivation entsteht besonders dadurch, indem Freiraum für eigene Entscheidungen eingeräumt wird. Das zeigt, dass man an die Kompetenz der Mitarbeiter glaubt.

Dabei geht der Trend in der digitalisierten Welt vom IQ zum weQ, also zu Kooperation und vernetztem Denken als handlungsleitend, so die Expertin.

(Quelle: The Huffington Post)

Titelbild: fotolia/paul prescott

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