Auch wenn der Aktienkurs des Kurznachrichtendienstes seit Beginn des Jahres um ein Fünftel im Minus ist, und dieser auch im zweiten Quratal 2016 das niedrigste Wachstum seit dem Börsenstart 2013 verbucht, bleibt er laut der US-Digital-Agentur WebsiteFX aus Pennsylvania das wichtigste Kommunikationstool für Unternehmen und Marken aus dem E-Commerce.

Und mit rund 320 Millionen aktiven Nutzern gehört der Microblogging-Dienst noch immer zu den größten sozialen Netzwerken der Welt. Wieso gerade Markenhersteller nicht auf Twitteraktivitäten verzichten sollten?

Laut WebsiteFX haben mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Nutzer mindestens schon mal ein Produkt gekauft, das sie über Twitter entdeckt haben. Vier von fünf Nutzern (81 Prozent) fällen ihre Kaufentscheidung eher über Twitter, anstatt sich von Fernsehwerbung beeinflussen zu lassen. Das liegt vor allem an der fehlenden Kommunikation via Fernsehprogramm. Nutzer bevorzugen die direkte Kommunikation mit Marken und die bekommen sie, sofern das Unternehmen auf Twitter aktiv ist, eben dort. 85 Prozent fühlen sich ihren Lieblingsmarken durch das Folgen über die Social-Media-Plattform enger verbunden. So können sich 72 Prozent der Marken-Follower vorstellen, auch spätere Produkte käuflich zu erwerben.

Die vollständige Infografik findet ihr hier.

Für Marken gilt deshalb, dass sie sich speziell in Zeiten des Vorweihnachts-Geschäfts und anderen verkaufsstarken Phasen noch intensiver um die Belange ihrer Nutzer kümmern sollten. Dazu gehört auch, allen weiteren Interessen ihrer Follower auf die Spur zu kommen, die  nur indirekt mit der eigentlichen Produktvermarktung zusammenhängen. So spielt in der Weihnachtszeit vor allem das Fernsehprogramm bei den Twitteranern eine übergeordnete Rolle und bietet vielseitigen Gesprächs- beziehungsweise Twitterstoff, um die Bande zwischen Unternehmen und Marke zu stärken.

Titelbild: © fotolia/Groenning

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