Bauen an sich ist ja schon teuer, und wer das auch noch energieeffizient umsetzten möchte, muss dafür noch tiefer in die Tasche greifen. So denken zumindest die meisten Bauherren. In einer Studie, die von der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie in Auftrag gegeben wurde, werden die Zweifler eines besseren belehrt. Untersucht wurden 4.780 Wohneinheiten, die in den vergangenen vier Jahren im öffentlich geförderten Wohnungsbau errichtet wurden.

Ein wesentlicher Fakt kristallisierte sich dabei heraus. Es gibt keinen messbaren Zusammenhang zwischen energetischer Kenngröße und Baukosten. Das Vorurteil, dass die Vorgaben zur Energieeffizienz und die Einhaltung der Umweltstandards für die Erhöhung der Baukosten verantwortlich seien, hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: Durch das umweltbewusste Bauen können die Hauseigentümer sogar nach dem Neubau noch sparen. Geringere Heizkosten sind dabei nur ein Faktor. Mehr zum Thema auf Solarserver.

Titelbild: © santiago silver/fotolia

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