Zu unter Arbeitnehmern immer wieder heftig diskutierten Fragen gehört auch das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Die dabei ausgetauschten Argumente zeugen leider nicht immer von profunder Kenntnis der Materie. Da wird behauptet, dass eine BU für die meisten Berufe gar nicht notwendig sei, da man in diesen praktisch gar nicht berufsunfähig werden könne. Besonders einfache Tätigkeiten, die am Schreibtisch ausgeführt werden, gehören dazu.

Hinzu kommt die Überzeugung, dass der Arbeitgeber immer dazu verpflichtet ist, im Falle einer Berufsunfähigkeit eine andere adäquate Beschäftigung anzubieten. Auch der Einwand, dass bei einer solchen Versicherungsform etwa im Gegensatz zu einer Kapitallebensversicherung, nichts angespart wird, trägt nicht unbedingt zur Attraktivität dieser Form der privaten Absicherung bei. Ebenso verhält es sich mit Berichten von Fällen, in denen sich Versicherer mit Händen und Füßen gegen die Auszahlung des Leistungsanspruches gewehrt haben.

Angesichts solcher Vorurteile und Halbwahrheiten ist es wenig verwunderlich, dass aktuell nur etwa jeder fünfte Arbeitnehmer eine entsprechende Police abgeschlossen hat. Tendenz weiter abnehmend. Dabei gehörte die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit vor gar nicht mal so langer Zeit noch zu den Pflichtversicherungen für jeden Arbeitnehmer und stand damit auf einer Ebene mit der staatlichen Renten- und Sozialversicherung.

Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung ist die gesamte Existenz gefährdet!

Dabei weisen vor allem Sozialpolitiker und Verbraucherschützer immer wieder darauf hin, dass eine BU in jedem Fall zur versicherungstechnischen Grundausstattung eines jeden Arbeitnehmers gehören sollte. Mitunter werden angesichts geringer und weiterhin rückläufiger Verbreitung der BU sogar Forderungen laut, diese wieder per Gesetz in den Rang einer Pflichtversicherung zu heben. Denn im schlimmsten Fall steht im Falle eines Falles ohne eine adäquate BU die gesamte Existenz auf dem Spiel. Wenn nämlich in Folge einer unfall- oder krankheitsbedingten Berufsunfähigkeit keiner entsprechenden Beschäftigung mehr nachgegangen werden kann, sind mitunter deutliche Einkommensunterschiede oder gar -ausfall die Folge, die etwa mit der gesetzlichen EU Rente nur unzureichend kompensiert werden kann. Auch eine Unfallversicherung zahlt nur vorübergehend und kann die Aufrechterhaltung des Lebensstandards nicht dauerhaft gewährleisten. Nur eine BU kann einen häufig lebenslang fortwirkenden Gehaltsnachteil langfristig und zuverlässig ausgleichen. Grundlage ist aber ein passender und servicestarker Anbieter.

Leistungsumfang und Expertise des Versicherers sollten passen!

Angesichts einer großen Anzahl unterschiedlicher Anbieter fällt die Wahl des richtigen Versicherers nicht immer leicht. Entscheidend sind natürlich der Leistungsumfang im Versicherungsfall sowie die damit im Zusammenhang stehenden Prämien, die der Versicherte zu zahlen hat. Die Testsieger in Hinblick auf die Kundenzufriedenheit heißen einer aktuellen Untersuchung zufolge R+V, Cosmosdirect sowie AachenMüncher. Wie wichtig die Servicequalität ist, zeigt sich vor allem bei Abschluss der richtigen Versicherung. Da viele Kunden nicht den entsprechenden Überblick haben, kommt es hier auf die Expertise des Versicherers an. Genauso wichtig ist es darüber hinaus, dass im Versicherungsfall schnell gehandelt wird und der Versicherte zügig an seinen Anspruch kommt. Auch dies ist in die Bewertung eingeflossen. Bei den genannten Testsiegern wurden diese Parameter durch die Kunden als zufriedenstellend bewertet.

Titelbild: © shaiith

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