Die bereits vom Bundestag beschlossene Erbschaftssteuer-Reform soll laut Entscheidung des Bundesrates am 08.07.2016 im Vermittlungsausschuss noch einmal nachträglich verhandelt werden. Die Länder fordern explizit die Überarbeitung der Regeln für Firmenerben.

Am 24.06.2016 hatte der Bundestag die neue Regelung bei der Vererbung von Unternehmen beschlossen. Demnach kann Betriebserben auch in Zukunft die Steuer innerhalb von sieben Jahren erlassen werden, sofern diese Firma und Arbeitsplätze erhalten. Jedoch werden dafür höhere Anforderungen gestellt. Derzeit wird geprüft, ob Steuern bei einem Erbe ab einer Höhe von 26 Millionen Euro nicht zu einem Teil aus dem Privatvermögen fließen kann. Alternativ sieht der Beschluss ein “Verschonungsabschlagsmodell” vor. Erbschaften ab einem Betrag von 90 Millionen Euro werden steuerlich nicht verschont. Familienunternehmen profitieren von steuerlichen Erleichterungen und kleinere Unternehmen sollen von der Bürokratie entlastet werden.

Weitere Informationen zur Erbschaftssteuerreform finden Sie im folgenden Beitrag.

Titelbild: © slonme

 

 

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