Aufatmen bei den potenziellen Erben großer Unternehmen. War vor den Sommerferien eine Einigung über die Erbschaftssteuerreform noch nahezu undenkbar, wurde diese nun im Vermittlungsausschuss erreicht. Auch sehr zur Überraschung der teilnehmenden Länder und des Bundes. Der ausgehandelte Kompromiss sieht vor, dass Firmenerben auch weiterhin steuerlich begünstigt werden.

Jedoch wurden einige Bedingungen an die hundertprozentige Steuerbefreiung geknüpft. So muss das Unternehmen zum Beispiel mehrere Jahre nach dem Erbfall weitergeführt werden. Jetzt liegt es an Bundesrat und Bundestag, ob das reformierte Gesetz in Kraft tritt. Die Richter aus Karlsruhe haben den 27. und 28. September als Stichtag gesetzt. Dann soll das neue Gesetz, das von den Verwaltungsrichtern schon einmal gekippt wurde, wieder auf der Tagesordnung stehen. Mehr dazu auf Handelsblatt.com.

Titelbild: © kevron2001/Fotolia

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