Social Media Manager und Seitenbetreiber haben es nicht leicht. Vor allem Facebook ändert laufend seine Funktionen und dabei bleiben häufig wichtige Informationen auf der Strecke. Sofern man mehrmals am Tag Postings planen und veröffentlichen muss und die Interaktionen der Fans analysieren will, sind folgende fünf Facebook-Funktionen unverzichtbar.

1. Facebook-Debugger aktualisierte Anhänge

Blogger und Redakteure können ein Lied davon singen. In Überschriften und Metadescriptions verstecken sich gerne mal Rechtschreibfehler. Trotz Korrektur zieht sich der Link auf Facebook allerdings gerne immer wieder die unkorrigierte Version, die dann natürlich auch in anderen Timelines geteilt wird. Ärgerlich, aber mit einem kleinen Trick kein Problem mehr. Einfach den Link kurz in den Debugger packen: URL eingeben, auf Fehlerbehebung klicken und anschließend noch mal auf “Scrape Again”. Dann wird auch via Facebook kein Fehler mehr auftauchen. Hier geht’s zum Debugger.

2. Nachträgliche Korrektur von geposteten Anhängen

Wurde ein Post bereits veröffentlicht und nachträglich gefällt das Bild doch nicht, oder in der Überschrift ist ein Fehler, kann man beides korrigieren, ohne den Beitrag löschen zu müssen. Hier geht man wie folgt vor: Fehler (auf der Website) korrigieren oder das Bild austauschen und den Link darauf durch den Debugger jagen. Dann bei dem bereits veröffentlichten Facebook-Post rechts oben auf den Zeitstempel klicken. Danach oben rechts auf das Häckchen klicken und dann auf “geteilten Anhang aktualisieren”.

3. Grid-Tool für Werbeanzeigen

Werbeanzeigen werden auch auf Facebook immer beliebter. Dennoch gibt es hier Grenzen. Denn zu viel Text innerhalb der Grafik (mehr als 20 Prozent) wird von Facebook blockiert. Mit dem Grid-Tool kann bereits vorher gecheckt werden, ob der Anzeigentext im Bild zu lang ist.

4. Audience-Insights um Fans zu analysieren

Um zu verstehen, wie Facebook-Nutzer und die der eigenen Fanpage ticken, sollten Administratoren dieses Tool nutzen. Audience-Insights verrät Informationen zu der gesamten Zielgruppe (sofern nur Deutschland als Auswahlkriterium angegeben wird) sowie zu der betriebenen Fanseite (oder Veranstaltung). Wie detailliert die gewünschten Informationen sein sollen, kann über die linke Sidebar gesteuert werden. Hier reichen die beiden Angaben Ort und Seite eigentlich schon aus, um die Nutzergruppe der gewünschten Seite besser einschätzen zu können. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass Schulabschlüsse und Jobbezeichnungen häufig nicht der Wahrheit entsprechen. Schließlich werden gerne mal Angaben wie: Familienmanagerin, ist hier zur Schule gegangen: Hogwarts/Schule des Lebens oder ähnliche Profilbeschreibungen angegeben 😉 Hier geht es zum Tool. Der Link funktioniert allerdings nur, sofern man bereits eingeloggt ist.

5. Konkurrenz beobachten

Das letzte wichtige und oft unbekannte Tool dient der Beobachtung konkurrierender Seiten. Um sich regelmäßig auf den neuesten Stand ihrer Interaktionen zu bringen, sollten erfolgreiche Seiten im Blick behalten werden. Das Tool findet sich im “Statistiken-Bereich”, unter “Übersicht” (etwas runterscrollen) unter dem Punkt: “Seiten im Auge behalten”.

Titelbild: fotolia/kantver

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