Ab 2017 dürfen sich Steuerzahler bei ihrer Steuererklärung auf einige Erleichterungen freuen. Die Abgabefrist wird verlängert, Versäumniszuschläge fallen geringer aus und auf Belege wird weitgehend verzichtet.

Steuerzahler haben ab nächstes Jahr zwei Monate länger Zeit, bis 31. Juli, um ihre kompletten Unterlagen beim Finanzamt einzureichen. Wer auch diese Frist verschläft, muss nicht mehr mit solch hohen Geldstrafen rechnen. Pro versäumten Monat werden 25 Euro fällig. Allerdings betrifft dies nur Personen, die noch Steuern nachzahlen müssen.

Auch die Menge der Belege, welche die Steuererklärung bisher zu einem Papierwust aufblähten, verringert sich. Einige Nachweise müssen gar nur noch auf Anfrage des Finanzamtes vorgelegt werden. Allein dadurch reduziert der deutsche Staat seine Bürokratie-Kosten um 28 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum Thema Steuererklärung erhalten Interessierte hier.

Titelbild: © slonme

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