Eigentlich sollte heute – pünktlich zum Start der IFA in Berlin – auch in Deutschland das Samsung Galaxy Note 7 in den Verkauf gehen. Die Mischung aus Smartphone und Tablet – Phablet genannt – sollte kurz vor dem Erscheinen des Apple-Konkurrenten am 07. September für ausreichend Vorsprung am Mobile-Markt sorgen. Jetzt werden weltweit alle Geräte zurückgerufen. Der Grund? Aufgrund von fehlerhaften Akkus besteht Explosions- und Brandgefahr.

Eine Million Geräte werden zurückgerufen

Laut Medienberichten ist es in 35 Fällen bereits zu Explosionen und Bränden gekommen. Ob es Verletzte gibt, ist bisher noch unklar.

Verkauft wurden von den 2,5 Millionen Phablets seit August bereits rund eine Millione Geräte in zehn Ländern (zum Beispiel USA und Südkorea). Aufgrund der großen Nachfrage musste der Verkaufsstart bereits verschoben werden. Die Umtauschaktion soll nach zwei Wochen abgeschlossen sein. In Südkorea startet diese am 19. September. Der südkoreanische Konzern lies verlauten, dass rund 1.000 Geräte betroffen sein sollen.

„Wir haben eine gründliche Untersuchung durchgeführt und stießen dabei auf einen Punkt beim Akku. Bis zum 1. September wurde von weltweit 35 Fällen berichtet. Wir machen mit unseren Zulieferern gerade eine gründliche Überprüfung, um mögliche betroffene Akkus auf dem Markt zu identifizieren“, ließ das Unternehmen verlauten. (Quelle: Recode)

Titelbild: fotolia/Nightman1965

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