Mit einer Verdreifachung des Gewinns im ersten Quartal 2016 festigt Facebook als das weltweit größte Soziale Netzwerk weiterhin seine starke Marktposition. Nach Veröffentlichung der Gewinnüberschüsse profitierte ebenso die Facebook-Aktie von einem sprunghaften Anstieg. Nicht nur die Umsatzzahlen sind in die Höhe geschnellt, auch das Wachstum aktiver Nutzer auf der Plattform übertraf bei Weitem die Erwartung der Analysten.

Facebook-Werbung belebt das Geschäft

Der Umsatzgewinn stieg im ersten Quartal auf 1,51 Milliarden Dollar. Noch ein Jahr zuvor waren es nur “magere” 509 Millionen. Treibende Kraft bei der Gewinnmaximierung sind die Werbeeinnahmen, denn zu 97 Prozent dominiert Werbung das Geschäft des Unternehmens. Facebook-Dienste wie Apps für Smartphones erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, was dem Netzwerk neue Werbekunden bescherte. Insgesamt wuchsen die Erlöse aus Anzeigen im Jahresvergleich um weitere 10 Prozent.

Facebook bleibt die Nummer 1 unter den Nutzern

Wer geglaubt hat, Facebook würde aufgrund seines für Social-Media-Verhältnisse hohen Alters mit Abnutzungserscheinungen zu kämpfen haben, muss sich eines Besseren belehren lassen. Das Netzwerk wurde im Februar 2004 gegründet, ist demnach bereits seit 14 Jahren nicht tot zu kriegen. Im Gegenteil: Die Zahl aktiver Nutzer wächst stetig. Ganze 60 Millionen mehr aktive Nutzer verzeichnete Facebook bis Ende März dieses Jahres. Täglich besuchen 1,09 Milliarden Nutzer die Plattform, wovon allein 989 Millionen auf Smatphones und Tablets unterwegs sind.

Gewinn aus neuen Produkten

Analysten gehen davon aus, dass Werbeeinnahmen auch durch den Start neuer Produkte erzielt worden seien. Der Foto-Online-Dienst Instagram wurde beispielsweise 2012 von Facebook aufgekauft. Instagram hat es bereits weit gebracht. Wie das Handelsblatt berichtete, sind dort weltweit rund 400 Millionen Nutzer registriert. Damit hat das Fotoportal selbst etablierte Größen wie Twitter hinter sich gelassen. Spätestens seit der Registrierung von Papst Franziskus wird deutlich: Instagram ist wie Facebook aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Titelbild: ©adiruch na chiangmai

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