Die Steuererklärung ist eine aufwendige Sache, nicht nur für den Steuerzahler. Auch die Finanzämter brauchen mitunter lange, um die Unterlagen zu bearbeiten. Doch das geschieht nicht immer unabsichtlich, wie Rudolf Mellinghoff, der Präsident des Bundesfinanzhofs, berichtet. Finanzämter behielten bei großen Summen Bescheide bewusst zurück und gewährten großzügige Aussetzungen der Vollziehung, um später durch die Verzinsung mehr einzunehmen.

Unverhältnismäßiger Zinssatz

15 Monate nach dem Kalenderjahr, in dem die Steuerlast entstanden ist, muss die geschuldete Summe verzinst werden – und zwar mit 6 Prozent. Angesichts des Zinssatzes nahe Null auf dem Kapitalmarkt ein unverhältnismäßiger Prozentsatz. Damit versuchen die Finanzämter Geld zu machen. Mehr dazu bei der FAZ.

Titelbild: ©fox17

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