Gesundheitsminister Hermann Gröhe fordert europaweite Regeln für Gesundheits-Apps. Es geht ihm dabei um Standards hinsichtlich der Qualität und des Datenschutzes. Die Bundesärztekammer begrüßt die Forderung des CDU-Politikers. Sie selbst plädiert bereits seit Längerem für diesen Vorstoß.

Nach Aussage von Frank Ulrich Montgomery, Chef der Bundesärztekammer, seien Gesundheitsdaten zu heißbegehrten Informationen geworden. Aus diesem Grund sei es umso wichtiger, sicherzustellen, dass kein Verbraucher Gefahr läuft, seine Daten unwissentlich preiszugeben. Aktuell existieren, so Gesundheitsökonomin Stephanie Stock, keinerlei Zulassungs- und Qualitätssicherungsverfahren. Ein Großteil der derzeit sich auf dem Markt befindenden Apps berücksichtigt keine aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Verhaltensprävention.

Titelbild: © slonme

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