Die Woche geht spannend weiter. Kuriositäten wie sich selbst schreddernde Bilder stehen heute nicht auf dem Programm, aber dafür wirft Google das Handtuch und killt sein soziales Netzwerk. Facebook war zu stark. Weitere Themen für anregenden Dialog in Eurer Mittagspause gibt es hier.

Hack oder kein Hack: Apple äußerte sich erneut zu dem von Bloomberg Businessweek vorgeworfenen Datenleck. In einem Brief an den US-Kongress gab der Konzern an, dass es weder bösartige Chips in seinen Servern noch außerplanmäßigen Datenverkehr gegeben hätte. Den vollen Brief hat Apple-Insider hochgeladen. Nach wie vor sind die Quellen von Bloomberg anonym, es ist also nicht sicher festzustellen, welche Seite der Story am Ende die richtige ist.

Konkurrenzkampf: Eigentlich nicht, denn Konkurrenz stellte Google+ für Facebook nie dar. Auch wenn es das vielleicht gerne wollte. Zwischenzeitig zwang Google die Nutzer von YouTube und Google Mail sogar, ein Google+ Konto einzurichten. Nach sieben Jahren Onlinezeit und zunehmender Kritik der User an den Privatsphäreeinstellungen des Netzwerks gibt Google auf. Zusätzlich gab es noch eine im März behobene Sicherheitslücke. Schade drum oder lange überfällig?

Alles zentral: Schonmal von WeChat gehört? Ursprünglich galt es als chinesischer Whatsapp-Abklatsch, mittlerweile ist es jedoch sehr viel mehr. Seit jeder User von WeChat einen eigenen Barcode bekommt, wird das Leben von vielen Chinesen komplett digitalisiert. Einkäufe können genauso mit dem WeChat-Konto bezahlt werden wie auch Strafzettel aus dem Straßenverkehr. WeChat hostet nicht mehr nur ein Chatsystem, sondern auch vielerlei Apps, die zusätzlich integriert sind. Der Haken: Die chinesische Regierung hat Einsicht in sämtliche Daten, Vorsicht also mit der Regierungskritik. Ist der Fortschritt die Kontrolle wert?

Titelbild: © photocrew / fotolia.com

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