Nach Berichten des Fernsehsenders n-tv können die Kosten für Hochwasserschäden, die nicht vom Versicherer übernommen werden, von der Steuer abgesetzt werden. Solche Kosten fallen beispielsweise an, wenn Keller vollgelaufen sind und keine Elementarschadenversicherung abgeschlossen wurde. Zu beachten ist, dass der Schaden tatsächlich für Betroffene einen finanziellen Aufwand nach sich gezogen hat. Der Eintritt eines Schadens, der den Betroffenen keine Kosten verursacht hat, kann nicht abgesetzt werden. Ebenfalls nicht absetzbar sind Beträge, die Geschädigte von ihrer Versicherung erhalten haben. Darüber hinaus müsse es sich laut n-tv um Aufwendungen handeln, welche außergewöhnlich hoch sind und nicht dem Regelfall entsprechen. Die Höhe der absetzbaren Kosten wird durch das Finanzamt individuell entschieden. Dabei wird unter Berücksichtigung der Einkünfte, des Familienstandes und der Anzahl der Kinder entschieden, wie hoch die zumutbare Eigenbelastung sein darf. Nach Angaben des Bundesjustizministeriums betrug diese nach dem Hochwasserschäden im Jahre 2013 etwa ein bis fünf Prozent bei einem Einkommen von bis zu 15.340 Euro.

Titelbild: © slonme

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