Menschen waten durch überschwemmte Straßenzüge. Einige weinen bitterlich, weil sie alles verloren haben. Autos versinken in Wassermassen. Es sind schreckliche Bilder, die uns derzeit aus den Vereinigten Staaten erreichen. Hurrikan Harvey hat den Bundesstaat Texas mit voller Wucht getroffen. Und zieht eine Schneise der Zerstörung hinter sich her.

Der geschätzt Schaden: 40 Milliarden US Dollar

Mehrere Menschenleben haben die ungebremsten Naturgewalten gefordert. Der Sturm könnte Schätzungen zufolge bis zu 40 Milliarden Dollar an Schäden verursacht haben. Damit belegt Hurrikan Harvey den traurigen zweiten Platz im Ranking der verheerendsten Hurrikans weltweit (siehe unten). Viele Familien stehen vor dem finanziellen Ruin. Denn in den betroffenen Gebieten Harris Country und Nueces County haben die wenigsten Hausbesitzer eine entsprechende Versicherung. Nur 15-20 Prozent aller Schäden sind demnach abgedeckt.

 

Infografik: Die verheerendsten Hurricanes | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Hurrikan und Überschwemmungen: wie hoch ist das Risiko?

Das jüngste Beispiel einer verheerenden Katastrophe zeigt, dass die Natur unberechenbar bleibt. Wer trotzdem wissen möchte, wo sich gefährdete Gebiete befinden, der sollte einen Blick auf die Global Flood Map riskieren. Auf dieser Seite lässt sich die Überschwemmungsgefahr des eigenen Wohnorts kinderleicht herausfinden. Einfach die Adresse in die Suchleiste eingeben und schon wird einem das Wohngebiet samt Risikostufen angezeigt. Hochrisiko-Gebiete sind auf der interaktiven Karte rosa, Risiko-Gebiete gelb eingefärbt.

 

Dein Geld kann mehr

Dass auch Deutschland nicht verschont bleibt, wurde uns zuletzt im Juli diesen Jahres wieder schmerzhaft vor Augen gerufen. Der DWD geht davon aus, dass Starkregen in Zukunft häufiger in Deutschland auftreten wird. 90 Prozent aller Deutschen glauben, dass ihr Haus ausreichend gegen Naturgefahren versichert ist. Aber Achtung: Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen springen im Fall von Starkregen und Überschwemmungen nicht ein. In Wahrheit sind nur 40 Prozent aller Häuser durch eine Elementarschaden-Zusatzversicherung geschützt. Eine solche Versicherung ist, je nach Wohnort, ab 150 Euro im Jahr zu haben.

Titelbild: ©Kara/Fotolia

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