Er ist erfolgreicher, mehrfacher Buchautor, Jurymitglied beim wichtigsten Nachwuchswettbewerb der Versicherungsbranche – und nicht zuletzt der Coach für alle Fälle. Ohne Steffen Ritter, Geschäftsführer des Instituts für Versicherungsbetrieb Beratungsgesellschaft mbH ist der Jungmakler Award auch 2019 nahezu unvorstellbar. Wir haben mit ihm über den diesjährigen Award und seinen besonderen Coaching-Ansatz gesprochen.

Redaktion: Wie lange begleiten Sie schon den Jungmakler Award?

Steffen Ritter: Ich bin von Anfang an dabei, also seit nunmehr neun Jahren – und es bereitet mir weiterhin große Freude, spannende Bewerber mit unterschiedlichen Konzepten und einem großen Ausmaß an Beharrlichkeit kennenzulernen.

“Bei vielen Jungmaklern ist ein neues Denken bemerkbar.”

Redaktion: Wie sehr haben sich die Schwerpunkte bei den Bewerbern im Laufe der Jahre verändert?

Steffen Ritter: Die Konzepte der Makler wurden immer innovativer, weil diese sich immer wieder auch an neue Modelle wagten. Bei vielen Jungmaklern ist ein neues Denken bemerkbar. Sie agieren strategisch klarer, sodass es im Vergleich zum Zeitraum vor 10 oder auch 20 Jahren deutlich planvollere Unternehmensgründungen gibt.

Redaktion: Wie wird Ihr Coaching-Ansatz für den Jungmakler Award 2019 aussehen?

Steffen Ritter: Der diesjährige Wettbewerb lässt sich, was meine Rolle betrifft, in zwei Phasen einteilen:

Phase 1 startet mit einer – wie ich es nennen möchte – offenen Kennenlernphase mit zwei Online-Trainings. Am 14. April geht es um Kernabläufe und Kernstandards des Maklergeschäfts, am 15. Mai stellen sich zwei bereits etablierte Jungmakler dem Dialog mit ihren potenziellen Nachfolgern. Diese zwei Termine sind offen für jeden Interessierten und noch nicht von einer Anmeldung zum Jungmakler Award abhängig. Dennoch sollen diese Online-Trainings Lust auf mehr machen, sprich auf eine Teilnahme beim diesjährigen Wettbewerb.

Ab Juli, also nach Ablauf der Bewerbungsfrist, startet Phase 2, die nur noch den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Jungmakler Awards vorbehalten ist. Es gibt eine Vielzahl an Impulsen und zudem die Beantwortung diverser persönlicher Fragen.

Redaktion: Welche Aspekte sind Ihnen bei diesen Jungmakler-Online-Trainings besonders wichtig?

Steffen Ritter: Da wären zum einen die technischen Grundlagen: Die Trainings werden live aus den Web-TV-Studios meines Instituts ausgestrahlt. Wir arbeiten mit modernster Übertragungstechnik, für optimale Bild- und Tonqualität ist also gesorgt. Außerdem zeichnen wir jedes Training auf, sodass man sie auch im Nachhinein nochmals anschauen kann.

Genauso wichtig ist für mich der Aspekt der interaktiven Kommunikation, jeder kann jede Frage stellen. Ich beschränke mich also nicht aufs „Senden“, sondern es gibt einen ausgeprägten Dialog.

Redaktion: Mit welchen Themen wollen Sie die diesjährigen Jungmakler auf den nächsten Karriereschritt vorbereiten?

Steffen Ritter: Für 2019 haben wir neue Betreuungspakete entwickelt, deren interaktive Themensegmente bewusst breit gestreut sind. So wird sich das erste Online-Training mit der Organisation und einer schlanken Verwaltung befassen bzw. wie sich Verwaltung und Vertrieb optimal zusammenbringen lassen.

Im zweiten Training geht es um die Nutzung von Instagram und Co, also um den Mehrwert, den mir Social Media für mein Business bieten kann, selbstverständlich inklusive How-To-Anleitungen.

Für den dritten Teil ist es mir gelungen, einen besonders erfahrenen und renommierten Makler ins Boot zu holen. Er wird einige Geheimnisse seiner Erfolgsstory lüften und die Teilnehmer mit Sicherheit enorm motivieren.

Außerdem gibt’s unter anderem das Thema „Erfolgreiche Terminierung“. Gerade in diesem Bereich gilt übrigens immer noch eine Weisheit der 90er Jahre: Nur wer ausreichend Termine hat, wird als Makler dauerhaft erfolgreich sein.

Redaktion: Würden Sie uns verraten, wie viel so ein umfassendes Coaching normalerweise kostet?

Steffen Ritter: Das Betreuungspaket hat einen Wert von 1.020 Euro, für die Teilnehmer des Jungmakler Awards ist es kostenfrei. Mitmachen lohnt sich also allemal. Jeder Teilnehmer wird – da bin ich mir sicher – profitieren, sowohl von den Inhalten und Praxistipps als auch vom Austausch mit den Kollegen.

“Ein Jungmakler sollte sich seines eigenen Beratungswertes bewusst sein.”

Redaktion: Möchten Sie den Teilnehmern beim Jungmakler Award noch einen Tipp mit auf den Weg geben?

Steffen Ritter: Klar, gern. Ein Jungmakler sollte sich immer seines eigenen Beratungswertes bewusst sein. Wahrscheinlich ist das den Jungmaklerinnen und Jungmaklern durchaus bewusst, aber es ist im Tagesgeschäft nicht immer präsent. Der Beruf des Maklers ist ein Beruf voller Verantwortung, er ist – auch im Vergleich zu ganz anderen Beraterbranchen – ein Beruf mit ganz besonderem Wert, mit einer ganz besonderen Bedeutung.

Der Makler sorgt dafür, dass seine Kunden für alle Eventualitäten und gegenüber den Schicksalsschlägen des Lebens gewappnet sind. Er sorgt dafür, dass seine Kunden im Alter ihren Lebensstandard beibehalten können und nicht in Altersarmut rutschen. Welche andere Beraterbranche kann von sich behaupten, für das gesamte Leben eines Menschen derart bedeutsam zu sein. Aus diesem Wert sollte sich Selbstbewusstsein ableiten, für einen der schönsten Berufe, den man sich vorstellen kann. Und bei der Entwicklung eines erfolgreichen Unternehmens bin ich als Begleiter sehr gern behilflich.

Redaktion: Herr Ritter, wir danken Ihnen für das Gespräch!

Zur Anmeldung für den Jungmakler Award 2019 geht es hier.

Titelbild: © Institut Ritter

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