Auf Knip.de ist laut Anbieter die erste Pokémon-Versicherung Deutschlands erhältlich. Offiziell wird die Police “Unfallversicherung Trainer-Schutz” genannt. Voraussetzung für die Aktivierung des Trainer-Schutzes ist, dass sich Kunden anmelden und im Chat das Wort Pokémon senden. Der kostenlose Versicherungsschutz erlischt nach 12 Monaten.

Die Versicherten erhalten im Anschluss einen Versicherungsschein über den abgeschlossenen Vertrag. Hinter der Aktion steckt die Knip GmbH, ein digitaler Versicherungsmakler. Mit der Unterschrift des Kunden erhält das Unternehmen die Erlaubnis, für neue Versicherungen werben und neben dem Trainer-Schutz weitere Versicherungen vermitteln zu dürfen.

Laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist eine Pokémon-Police wie sie von Knip angeboten wird, nicht nötig. Wenn das Spiel gesundheitliche oder finanzielle Folgen für den Spieler nach sich ziehen sollte, so zahlt bereits die private Unfallversicherung. Das gilt allerdings nicht, wenn grob fahrlässig gehandelt wurde, d.h. dem Spieler war währenddessen bewusst, dass sein Handeln rechtswidrig ist. Dies ist bereits der Fall, wenn Autofahrer beim Fahren nur das Smartphone in der Hand halten. Dies ist verboten und führt dazu, dass finanzielle Schäden, die durch einen Unfall entstehen, von keiner Versicherung übernommen werden.

Titelbild: © slonme

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