Einem Bericht der Bildzeitung zufolge plant die Bundesregierung aktuell die Einrichtung einer Kreditbremse für deutsche Hausbauer. An einem entsprechenden Gesetzesentwurf arbeite das Finanzministerium bereits.

Der Entwurf soll unter anderem Folgendes beinhalten:

  • Banken dürfen Daten zu Baudarlehen, Einkommen des Darlehensnehmers, Kredithöhe und so weiter an ein zentrales Melderegister weiterleiten.
  • Die dort gespeicherten Daten sollen von der Finanzaufsicht Bafin und der Bundesregierung gespeichert werden.

Sofern sich Hinweise auf die Entwicklung einer so genannten Immobilienblase abzeichnen, werden Banken kurzerhand an die Leine genommen und mit Vorschriften zur Raison gebracht.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Niedrigzinsphase investieren mehr und mehr Deutsche in Immobilien wie Häuser oder Wohnungen, da diese derzeit als einzig sichere Geldanlageoption gelten. Scheinbar tun dies zu viele Deutsche, wie die Bundesregierung und Ökonomen mahnen. Noch ist bei der Mehrheit keine Gefahr in Sicht, doch bereits zu Beginn des Monats hatten Analysten der Commerzbank vor einer sich abzeichnenden negativen Entwicklung gewarnt. Sie wiesen darauf hin, dass die Preise für Häuser seit 2010 deutlich stärker ansteigen als Mieten, Verbrauchspreise und Einkommen der privaten Haushalte.

Titelbild: © slonme

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