8,50 Euro die Stunde – was für Geringverdiener eine Erleichterung bedeutet, bringt junge Unternehmen in Schwierigkeiten. Wie das „Mannheimer Gründungspanel Herbst 2016“ des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Verbands der Vereine Creditreform berichtet, haben 28 Prozent der befragten Firmen Probleme mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Das ist eine Überraschung: Vor der Einführung 2015 hatten gerade mal 11 Prozent damit gerechnet, die Auswirkungen zu spüren.

Neben der Hauptbelastung der höheren Gehälter haben die jungen Unternehmen durch das Mindestlohngesetz Schwierigkeiten, Praktikanten und Aushilfskräfte einzustellen. Auch bürokratische Hürden wie Berichtspflichten und unflexible Lohnmodelle stehen dem Wachstum der Gründer im Wege. Mehr dazu beim Handelsblatt.

Titelbild: ©freshidea/Fotolia

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