O’zapft is heißt es zurzeit nicht nur für die Münchner Wiesenfestbesucher, sondern auch für Mieter der bayrischen Landeshauptstadt. Denn die werden ganz schön zur Ader gelassen. Nach Auskunft des Deutschen Institutes für Wirtschaft (IW) sind die Mietpreise in den letzten sechs Jahren um 10,2 Prozent gestiegen. In München waren es sogar 14 Prozent.

Zum einen liegt das an den 140.000 Zugezogenen seit 2010, zudem auch daran, dass die Nebenkosten um sieben Prozent gestiegen sind. In München kommt noch ein anderes Phänomen hinzu. Denn dort übernehmen immer mehr Drittanbieter die Vermietung. Die Vermieter freut’s, müssen sie doch weniger Zeit aufwenden, die geeigneten Mieter zu finden. Für die Mieter bedeutet das aber, dass sie den „Verwalter“ mitbezahlen müssen. So zirkulieren die Preise in luftigen Höhen.

Für eine kleine, möblierte, 38-Quadratmeter-Wohnung, mit Bad, in einem Hochhaus kommen so schnell 1.140 Euro Miete zusammen. Das sind immerhin 30 Euro pro Quadratmeter. Wer nun denkt, dass es im Münchner Umland viel billiger ist, muss sich eines besseren belehren lassen. Hier liegen die Kaltmieten bei 19 Euro pro Quadratmeter. In Bayern liegt die Arbeitslosenquote nur bei 3,5 Prozent. So wird es wohl zu einer weiteren Zuwanderung kommen und bei den Mieten gibt es immer noch Spielraum nach oben. Mehr dazu auf Handelsblatt.de.

Titelbild: ©Andy Ilmberger/Fotolia

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