„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ (Albert Einstein)

Schon Albert Einstein wusste es: Wir müssen dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft schön leben können. Nachhaltigkeit ist im Trend. Gefühlt springen immer mehr Unternehmen und Firmen auf den grünen Zug auf. Auch Banken und Finanzdienstleister können sich dem Thema nicht mehr verschließen. Doch eine verbindliche Definition für Nachhaltigkeit scheint schwierig. Kann eine grüne Versicherung dieselben Standards festlegen wie eine junge Designerfirma? Und wie kann ich prüfen, ob mein Geld tatsächlich nachhaltig investiert wird und was bedeutet das überhaupt?

Grünes Investment

Ethisch, sozial und moralisch korrekt. Außerdem nachhaltigen Grundsätzen entsprechend. So sollte eine Geldanlage bei einem grünen Investment möglich sein. Eine grüne Geldanlage kann beispielsweise in Fonds erneuerbarer Energien, wie Solar-, Wind- oder Wasser-Fonds, erfolgen. Aber auch Öko- oder Umweltfonds zählen zum Geschäft mit grünen Investments. Eine beliebte Geldanlage bilden auch Beteiligungen an nachhaltigen Projekten, wie Solaranlagen oder Immobilien.

Nachhaltig investieren. Aber wie?

Die Definition „ethisch, sozial und moralisch korrekt“ zeigt schon: grünes Investment ist eine Sache der persönlichen Auslegung. Bei der Geldanlage muss man für sich selbst definieren, welche Aspekte besonders wichtig sind. Welchen positiven Nutzen und globale Auswirkungen haben Produkte oder Dienstleistungen, die durch mein Investment unterstützt werden? Und wie finde ich heraus, in welchen Bereichen mein Fondsanbieter mein Geld anlegt? Anleger möchten wissen und verstehen, was mit ihrem Geld passiert. Sich einen Überblick zu verschaffen, in welchen Unternehmen besonders Wert gelegt wird auf ethische, soziale und ökologische Aspekte, ist gar nicht so leicht. Eine umfassende Beratung hilft, sich einen Überblick über Angebote und Geldanlagen zu verschaffen. Grünes Geld ist beispielsweise ein erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen. In der persönlichen Beratung und ihrem Blog bietet das Unternehmen einen Überblick und ein breites Angebot für grüne Investments.

Gemeinwohl-Bewegung: Weltfremd oder nachhaltig?

Christian Felber entwickelte 2010 gemeinsam mit mehreren Unternehmen das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Mechanismen, die nach der Theorie für eine alternative Marktwirtschaft nötig sind, basieren auf Vertrauen, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Zwar wird dieses Modell von Christian Felber von vielen Seiten der traditionellen Wirtschaft als weltfremd und unrealistisch abgestempelt. Dennoch unterstützen bereits 2.200 Unternehmen die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung.

Die Branchen der Unterstützer sind breit gefächert. Ein großer und bereits langjähriger Unterstützer aus dem Finanzsektor ist die Sparda Bank. Sie messen ihren wirtschaftlichen Erfolg nicht nur finanziell, sondern genauso an ihrem Beitrag zum Gemeinwohl und zum nachhaltigen Wirtschaften. Die Bilanz ist öffentlich einzusehen und bietet einen guten Überblick an den Investitionen und grünen Aktivitäten der teilnehmenden Unternehmen. Aber die Gemeinwohl-Bilanz ist nur eine Bewegung von vielen. Eine weitere Gruppe institutioneller Investoren stellen beispielsweise die „UN Principles for Responsible Investment“, kurz UN PRI-Richtlinien, dar.

EU-Richtlinie verordnet Nachhaltigkeit

Und jetzt schaltet sich auch die EU in die Diskussion um Nachhaltigkeit in Großkonzernen ein. Seit diesem Jahr sind alle börsennotierten Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern gesetzlich zu einem Nachhaltigkeitsbericht verpflichtet. Das schreibt eine neue EU-Richtlinie vor. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss empfiehlt dabei explizit auch die Gemeinwohl-Bilanzierung. So verlässt die Gemeinwohl-Bewegung ihr Nischen-Dasein und findet mittlerweile auch ihren Weg in Großkonzerne.

Die Bewertung für die Gemeinwohl-Bilanz unterliegt strengen Kriterien, die keine Schönfärberei möglich machen. Denn die unten abgebildete Matrix muss vollständig ausgefüllt werden. Fehlende oder unklare Angaben führen zum Punktabzug. So können sich Unternehmen transparent und glaubwürdig darstellen und zeigen offen, wie sie nachhaltig arbeiten und investieren. Und auch für die persönliche Geldanlage bieten diese Bilanzen den Beweis, ob Unternehmen ihre grünen Versprechen wirklich halten und wie sie investieren.

Dein Geld kann mehr: Nachhaltige Beratung

Einen ersten Überblick über nachhaltige Geldanlagen bietet neben den Beratern von Grünes Geld auch die Ökoworld AG mit hauseigener Kapitalanlagegesellschaft. Sie zählt seit 1996 zu den Pionieren ethisch-ökologischer Investmentfonds. Sie und die Organisation Nachhaltig Investieren bieten eine umfassende Übersicht über grüne Fonds und Anlagemöglichkeiten.

Titelbild: © stockphoto mania/Fotolia

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