Vor allem für Vielreisende steht das Surfen über öffentliche WLAN-Verbindungen an der Tagesordnung. Darunter leidet allerdings die Datensicherheit. Der neue Opera 38-Browser verfügt deshalb gleich über eine integrierte und kostenfreie Virtual-Private-Network-Funktion, die nicht nur Ihren Datenverkehr sichert.

Virtual-Private-Network-Option?

Schimpft sich kurz und bündig auch VPN. Diese Funktion dient zur Verschlüsselung der IP-Adresse sowie der geografischen Lage und macht den Datenverkehr sicherer. Eine große Gefahrenquelle ist vor allem öffentliches WLAN. Eine beliebte Grauzone ist zudem, dass sich damit auch Content-Sperren, wie etwa bei in Deutschland gesperrten YouTube-Videos umgehen lassen. Allerdings musste dieser Service bislang bezahlt werden. Opera 38 ist somit der erste Browser mit kostenlosem VPN und somit auch eine große Konkurrenz für alle bisherigen VPN- und Browser-Anbieter.

So funktioniert das VPN bei Opera 38

Die VPN-Funktion ist bei Opera 38 direkt in den Browser integriert worden und kann vom Nutzer jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. Während sich schon jetzt Windows- und OS-X-Nutzer die Entwicklerversion von Opera 38 herunterladen können, müssen sich Linux-Fans noch in Geduld üben und warten, bis der fertige Browser auf den Markt kommt. Opera plane außerdem eine vergleichbare Funktion für iOS. Android-Nutzer müssen noch länger warten.

Gibt es Nachteile?

Wer nun glaubt, dass die eigenen Daten vollkommen safe sind, irrt zum Teil. Denn auch wenn diese gegenüber Dritte besser geschützt sind, kann Opera die persönlichen Surf-Geflogenheiten dennoch speichern.

Video: YouTube
Titelbild: © fotolia/Konstantin Yuganov
 

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