Mehr Gewalt, weniger Einbrüche. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Kriminalstatistik kurz zusammengefasst. Erschreckend: Mit mehr als 193.000 registrierten Delikten stieg die Zahl der Straftaten um 6,7 Prozent an. Nach der Vorstellung der Statistik durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) galt das öffentliche Interesse vor allem den Tätern. Ihrer Biografie, der Täter-Verfolgung und ihrer Verurteilung. Zurück bleiben die Opfer, ihre Familien und die Frage: Welche Folgen hat die Tat für sie?

Anspruch auf Entschädigung

Eine Entschädigung steht Opfern von Gewalttaten zu. Geregelt ist das im Opferentschädigungsgesetz als deutsches Bundesgesetz. Denn wer durch einen vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriff in seiner Gesundheit geschädigt wurde, hat Anspruch auf Versorgung. Einfacher gesagt, als umgesetzt: Denn das Geld gibt es nur, wenn der Täter einen Versicherungsschutz über seine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat und zahlungsfähig ist.

Opferschutz: nicht nur finanziell

Um dennoch nicht auf dem Haftpflichtschaden sitzen zu bleiben, gibt es mittlerweile sogenannte Opferschutz-Versicherungen. Diese werden als Zusatz zur Privathaftpflicht gebucht. In den meisten Rechtsschutz-Tarifen sind beispielsweise Schadenersatzforderungen oder die Beratung durch einen Anwalt inbegriffen. Einen umfassenden Opferschutz bieten hingegen nur wenige Anbieter offensiv an.

SicherheitsPLUS Basler OpferSchutz
Kunden der Basler Versicherungen sind durch den Opferschutz-Tarif geschützt, wenn ihnen ein Haftpflichtschaden vorliegt und der Schädiger weder durch eine Versicherung, noch selbst dafür aufkommen kann. Die Basler übernimmt bei Vorlage eines gerichtlichen Urteils die Schadensforderungen, auf denen Opfer sonst sitzen bleiben würden. Die Versicherung ist für alle Personen, vom familienversicherten Kind bis zum Senior, als Zusatzversicherung abschließbar.

Forderungsausfalldeckung

Bei einem Haftpflichtschaden wird der Geschädigte finanziell entschädigt, wenn beim Täter keine Privathaftpflichtversicherung vorliegt oder er zahlungsunfähig ist.

  • Keine Selbstbeteiligung
  • Keine Mindestschadenhöhe
  • Versicherungsschutz bis zur vollen vereinbarten Versicherungssumme

Die Forderungsausfalldeckung kommt auch bei vorsätzlich herbeigeführten Schäden auf.

Schadenersatz-Rechtsschutz

Ergänzend hilft dieser Baustein, Schadenersatzansprüche durchzusetzen. Die Versicherung übernimmt Kosten für den Rechtsanwalt sowie Gerichtskosten. Das Risiko trägt hier die Roland Rechtsschutz-Versicherung. Der Schaden wird jedoch der Basler gemeldet.

OpferHilfe

Opfer einer Gewalttat, denen vom Versorgungsamt eine Beschädigtenrente zugesprochen wurde, erhalten von den Basler Versicherungen einmalig den dreifachen Wert der Jahresrente bis zu einer Höchstsumme von 50.000 Euro.

Psychologische Betreuung

Die Basler Versicherungen übernehmen die Kosten für bis zu zehn Sitzungen bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten.

Wer hilft?

Auch Wochen, Monate oder Jahre später werden Geschädigte mit den Folgen der Tat konfrontiert. Seien es seelische oder körperliche Schmerzen oder Gerichtsverfahren und sich hinziehende Entschädigungs-Forderungen. Doch gerade Opfer von Straftaten benötigen einen besonderen Schutz und Hilfe. Neben dem Schutz durch eine Versicherung gibt es mehrere Ansprechpartner für Betroffene. Eine davon ist die Opferhilfe WEISSER RING. Sie ist eine bundesweite Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien. Sie bietet Telefongespräche, Begleitung bei Amtsgängen und finanzielle Unterstützung für Rechtsberatungen.

Titelbild: © photofranz56/Fotolia

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