Nun springen auch die Barmenia und der Online-Makler Knip auf den Pokémon-Zug auf und bieten die erste Pokémon-Versicherung Deutschlands an. Auf dem Blog des Fintech bietet Knip die Versicherung innerhalb des Aktionszeitraums 29. Juli bis 15 August kostenfrei an. Danach ist die Police für 35 Euro Jahresbeitrag über die App zu erwerben.

Laut Recherche-Ergebnissen der Fachzeitschrift Versicherungsbote verbirgt sich dahinter eine Unfallversicherung von 12 Monaten Laufzeit. Der Schutz greift weltweit, rund um die Uhr, und eben nicht nur, wenn den Versicherten während des Spielens etwas zustößt. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Die vereinbarte Versicherungssumme fällt viel zu niedrig aus.

Im Falle einer Vollinvalidität leistet der Versicherer maximal 30.000 Euro. Bei einer teilweisen Schädigung wie der Verlust eines Beines stehen dem Spieler laut Versicherungsboten nur 15.000 Euro zur Verfügung. Nach Experten Meinung handelt es sich bei der Pokémon-Police um keinen vollwertigen Versicherungsschutz. Die Summe könne die Folgekosten keinesfalls auffangen. In punkto angemessener Versicherungssumme gehen die Meinungen in der Branche auseinander. Sie reichen vom Sechsfachen des Jahresbruttogehalts bis hin zu 500.000 Euro.

Titelbild: © slonme

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