Als die Tiroler Stabhochspringerin Kira Grünberg 2015 bei einem Trainingsunfall schwer verunglückte, waren die Augen der Öffentlichkeit voller Mitgefühl auf sie gerichtet. Sie war bei einem Übungssprung gestürzt und danach sofort ins Krankenhaus gebracht und operiert worden. Diagnose der behandelnden Ärzte an der Universitätsklinik Innsbruck: Querschnittlähmung. „Die Fraktur des fünften Halswirbels beeinträchtigt die Mobilität sowohl an Beinen als auch an Armen“, erklärte Grünbergs Manager Thomas Herzog gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Die Schäden seien permanent und die Prognosen ließen wenig Spielraum für einen positiven Verlauf. Da begann für die Familie ein finanzieller Kampf: Über Spendenaufrufe  sollte die Finanzierung der aufwendigen Therapien gesichert werden. Kein Einzelfall.

Querschnittlähmung: vielfältige Ursachen

Rund 1.800 Menschen in Deutschland sind laut Informationen der Deutschen Stiftung Querschnittslähmung jährlich von der Diagnose Querschnittlähmung betroffen. Querschnittlähmungen werden durch Schädigungen des Rückenmarks verursacht. Als zentraler Teil des Nervensystems leitet das Rückenmark Informationen zwischen Körper und Gehirn weiter. Werden diese Nervenbahnen verletzt, gibt es nach derzeitigem Stand der Wissenschaft keine Heilung für die entstandene Lähmung, die sich je nach Schwere von der unteren Körperhälfte bis zur vollständigen Unbeweglichkeit des Körpers und der Atemmuskulatur ausbreiten kann. Private Forschungsstiftungen wie Wings for Life kämpfen täglich durch Forschungsprojekte, Spendenaufrufe und Benefizevents dafür, Heilmethoden für Querschnittsgelähmte zu entwickeln. Als häufigste Ursache gelten Verletzungen an der Wirbel-, insbesondere an der Halswirbelsäule, die vorwiegend durch Verkehrsunfälle und Erkrankungen wie Infektionen, Schlaganfälle oder Multiple Sklerose verursacht werden.

Langwierige Therapie für Betroffene

Eine Heilung für Querschnittlähmung gibt es bislang nicht, doch können langwierige Therapien die passive Beweglichkeit unterstützen und eventuell sogar aktive Bewegungen fördern. Nach und nach wird mit Betroffenen daran gearbeitet, Aktivitäten des täglichen Lebens wieder selbst aufnehmen zu können. In der Regel sind Querschnittgelähmte auf Rundum-Pflege und die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen.

Kann ich vorsorgen?

Kann man einer Querschnittlähmung vorbeugen? Diese Frage muss leider mit nein beantwortet werden. Denn auch eine umsichtige und risikoarme Verhaltensweise schützt nicht vor Gefahren des alltäglichen Lebens. Was allerdings genauso zählt, ist eine finanzielle Vorsorge, für sich selbst, die Familie oder Hinterbliebene. Mit einer Dread Disease, einer Schwere Krankheiten-Versicherung, können Pflegefachkräfte, wichtige Rehabilitationsmaßnahmen und die Zukunft der Kinder und Verwandten zu einem guten Teil gesichert werden. Die Dread Disease leistet, im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung, eine hohe Einmalzahlung im festgelegten Umfang per Diagnose, mit der wichtige Sofortmaßnahmen ergriffen werden können. Mehr Infos zur Dread Disease-Versicherung hier.

Titelbild: © mezzotint / fotolia.com

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