Bereits im Jahr 2013 haben sich CDU und SPD auf die Einführung der solidarischen Lebensleistungsrente geeinigt. Die Umsetzung ist für das Bundestagswahljahr 2017 geplant und zeigt einmal mehr, dass die Rentendebatte und die wachsende Altersarmut ein wichtiger Teil des Wahlkampfes sein wird. Nun plädiert Wolfang Schäuble für eine weitere Reform, die speziell Geringverdienern zu Gute kommen soll: „Unser Ziel ist, dass Geringverdiener jährlich 400 bis 450 Euro für die Betriebsrente ansparen, ohne dass dadurch ihr Nettoeinkommen reduziert wird“, sagte Staatssekretär Michael Meister der Rheinischen Post.

Über die Einkommensgrenze wird derzeit noch debattiert. Ein Gutachten, das im Auftrag des Finanzministeriums erstellt wurde, schlägt eine Monatseinkommensgrenze von 1.500 Euro (oder 18.000 Euro jährlich) vor. Der Zuschuss von 154 Euro würde demzufolge so hoch wie die Riester-Zulage ausfallen.

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