In etwa 25 Jahren könnte das Renteneintrittsalter bei 73 Jahren liegen. Zu diesem Ergebnis gelangte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Bereits ab 2030 müsse das Eintrittsalter bei 69 und 2035 bei 71 Jahren liegen, so die Berechnungen des Instituts. Ab 2041 wäre der Staat in der Lage das Eintrittsalter bei 73 Jahren konstant halten zu können.

Die Gründe für diese Entwicklung sind längst bekannt. Neben höherer Lebenserwartung und geringerer Geburtenrate übt vor allem die Generation Babyboomer den größten Einfluss auf die gesellschaftlichen Veränderungen aus. Die Mehrheit dieser Generation wird in den kommenden Jahren das Rentenalter erreicht haben.

Alle drei Faktoren führen dazu, dass bis 2030 der Anteil der Rentner ab 67 um ein Drittel zunehmen werde. Der Staat habe nach Einschätzung des Wirtschaftsinstitutes keine andere Wahl als das Renteneintrittsalter der demografischen Entwicklung anzupassen.

Titelbild: © slonme

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