Nach Aussage von handelsblatt.com ergebe es vor dem Hintergrund aktueller Reformvorhaben der Bundesregierung keinen Sinn laufende Riester-Verträge zu kündigen. Hohe Gebühren wären umsonst gezahlt. Außerdem heißt es, dass der Kündigende dann die bisher erhaltende Förderung zurückzahlen müsse. Riester-Versicherte erhalten bis zu 154 Euro an Zulagen pro Jahr, 185 Euro pro Kind und sogar 300 Euro für jedes Kind, dass nach 2008 geboren wurde.

Das Wirtschaftsmagazin rät dazu, den Vertrag allenfalls stillzulegen. Sparer sollen sich durch die aktuelle Diskussion nicht verunsichern lassen. Solange die Regierung noch keine Riester-Reformen umgesetzt hat, heiße es abzuwarten.

Spätestens seit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer die Riester-Rente als “gescheitert” erklärt hat, sinkt die Zahl der laufenden Verträge deutlich.

Titelbild: © slonme

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