WhatsApp bietet zwar seit April mit seiner Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einen größeren Sicherheitsservice als zuvor, doch gerade für Business-Kunden ist die Gefahr noch immer groß, dass Metadaten Unbefugten zugänglich gemacht werden. Das Schweizer Start-up-Unternehmen Sasera bringt mit seiner Secure-App einen Messenger auf den Markt, der ausschließlich für geschäftliche Zwecke genutzt werden darf und vor Spionage schützen soll.

Secure-App: Dreifach abgesichert

Vollkommen abhörsicher soll die Secure-App sein und somit geschäftliche Chats vor Unbefugten und Datenmissbrauch schützen. Die totale Verschlüsselung ist in vielen Ländern untersagt. Um nicht Gefahr zu laufen, dass der Sasera-Messenger terroristischen Aktionen und anderen kriminellen Interaktionen dienlich ist, werden die potentiellen Nutzer vom Unternehmen überprüft.

Sasera

Die App soll gleich dreifach abgesichert sein, denn sie setzt nicht nur auf eine konfigurierbare AES-256-Verschlüsselung, sondern wartet auch mit einem außergewöhnlichen Server-Standort in einem hochsicheren Bunker unter den Schweizer Alpen, im sogenannten “Swiss Fort Knox” auf. Die Datenübertragung und das Messaging erfolgen ausschließlich in geschlossenen Benutzergruppen. Sofern es vom Unternehmen gewünscht ist, kann die Verschlüsselung sogar über den eigenen Rechner erfolgen.

Und wer bekommt Zugang?

Sasera bietet seinen Messenger Unternehmen an, die unter anderem in der Finanz-, Industrie-, Gesundheits- oder auch Chemiebranche tätig sind. Außerdem dürfen sich Treuhänder, Behörden und Anwälte angesprochen fühlen.


In welchem Preisrahmen sich die Secure-App bewegt, erfahren Interessierte erst, nachdem sie ein unverbindliches Angebot angefordert haben, das mit einer 30-tägigen Testphase beginnt. Der Messenger ist Android, iOS und BlackBerry kompatibel.

Video: YouTube
Titelbild: © fotolia/kantver

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