Skippable Ads beschäftigen die Marketing-Branche. Immerhin kommen wir nicht um die Tatsache herum, dass Menschen Werbung wegklicken. Kreatives Storytelling, großer Unterhaltungswert oder aktuelle Markenrelevanz verhindern dabei das Überspringen („Skipping“) nicht. Zu diesem Schluss kam eine Studie im Auftrag von IPG Media Lab für die USA bereits 2017.

Skippable Ads immer wichtiger

Selbst im internationalen Vergleich ist das kaum anders. Menschen in allen Teilen der Erde drücken frequentiert auf „Skip Ad“. Allerdings gibt es geringe Unterschiede im Verhalten: Details wie der Reaktionszeitraum oder die Gründe für das Überspringen weichen von Land zu Land ab. Das Wissen rund um Skippable Ads wird immer wichtiger, insbesondere angesichts der jüngsten Ankündigung von YouTube, nicht-überspringbare Werbesequenzen ganz aus dem Angebot zu nehmen.

Eine aktuelle, repräsentative Studie von Magna hat nun interessante Fakten für den deutschen Markt erschlossen, die die Wirkung von Skippable Ads quantifiziert:

0:06 Sekunden

dauert der ideale Werbeclip, bei dem das Branding optimalerweise gleich zu Anfang zu sehen ist und der unmittelbar in den Spannungsbogen eintaucht.

2x

stärker fühlen sich Konsumenten mit einer Marke verbunden, wenn der Werbefilm Emotionen adressiert

50 Prozent

der Deutschen überspringt Werbung, ungeachtet der Qualitäten eines Clips

2,3 Sekunden

vergehen durchschnittlich, ehe Nutzer auf den Skip-Ad-Button drücken

27 Prozent

derjenigen aber, die Werbung überspringen, behalten die Marke weiter im Kopf. Auch ohne zusätzliche Anreize. Qualitativ gut ausgearbeitete Skippable Ads erhöhen den Prozentsatz sogar

60 Prozent

derjenigen, die den kompletten Werbeclip schauen, haben ein positives Bild von der Marke.

Titelbild: © Denny Luan / Unsplash

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