4. Mai 2020: Weltweit feiern Science Fiction-Fans den “Star Wars-Day”. Diesmal müssen sie es aber mit Sicherheitsabstand tun, aus Partys und einem netten Beisammensein wird nichts. Schuld daran ist die Coronavirus-Pandemie, die zwar langsam aber sicher auf dem Rückzug aber noch nicht besiegt ist. Ein Grund für uns, mal einen Blick darauf zu werfen, wer im Star Wars-Universum am besten mit der Krise umgegangen wäre – wer sind die Champions des Social Distancing?

Social Distancing mit Maske: Kylo Ren

Ben Solo betrat als Antagonist zum ersten Mal in Star Wars Episode 7 die Bühne und entpuppte sich nach nur allzu kurzer Zeit als Darth Vader-Fanboy. Kein Wunder, dass er auch die schwarze Maske imitierte. Diese Maske bedeckt vorbildlich Mund, Nase und den Rest seines Gesichts, sodass eine Ansteckung nahezu unmöglich ist. Außerdem trägt er stets Handschuhe, ein hervorragendes Mittel gegen eine Schmierinfektion. Das Manko: Kylo Ren nimmt die Maske gerne mal ab und verzichtet schließlich gänzlich auf sie.

Luke Skywalker

In der originalen Trilogie noch ein sehr geselliger Bursche, der oft in Begleitung seiner Freunde unterwegs war. Dahingegen zwangen ihnen die Writer der Sequels in eine Eremitenrolle. Die Ergebnisse: Einen ganzen Film lang verbrachten die Protagonisten damit, ihn zu suchen, und am Ende weigerte er sich, je wieder die Zivilisation zu betreten. Luke bringt Social Distancing auf ein ganz neues Level. Seinen letzten Kampf führte er nicht einmal in Person, sondern als sogenannte Machtprojektion.

“Ben” Obi-Wan Kenobi

Vorgestellt als “der alte Ben” im allerersten Film der Star Wars-Reihe, entwickelte sich Obi-Wan Kenobi über die Jahre hinweg zu einem Liebling der Fanbase. Er ist der ursprüngliche Eremit, der Luke Skywalker und dessen Freunden in “Krieg der Sterne” zum Sieg verhalf. Vorher lebte er jahrelang allein in der Wüste. Nach seinem Tod kehrte er als Geist zurück und gab auch in Episode 5 und Episode 6 noch hilfreiche Tipps, ohne jemanden anstecken zu können.

Yoda

Ein wahrer Champion des Social Distancing Yoda ist. Fast 20 Jahre lang allein auf einem Planeten gelebt er hat. Yoda nahm Obi-Wans Platz als Lukes Lehrer ein, nachdem dieser in Episode 5 den Sumpfplaneten Dagobah erreichte. Wie Yoda dort hingekommen ist, erfuhr der Zuschauer erst mehrere Jahrzehnte nach der Ausstrahlung des Films. Eigentlich sollte Yoda damit auf derselben Stufe stehen wie Obi-Wan. Doch gleich einen ganzen Planeten für sich allein zu haben schlägt das Eremitendasein in der Wüste, was Social Distancing angeht.

Darth Vader

Mittlerweile ist es ein bekannter Fakt, dass hinter der Maske Darth Vaders eigentlich Anakin Skywalker steckt, aber hier findet die Unterscheidung absichtlich statt. Während Skywalker nämlich durchaus ein soziales Umfeld, eine Familie und einen Haufen Klonkrieger um sich hatte, gilt Vader als emotional abgekühlt. Auch trägt er ständig einen schwarzen Ganzkörperanzug, Handschuhe und die charakteristische Atemmaske. Großer Bonuspunkt: Sogar das Maßregeln seiner Untergebenen führt Vader aus ansteckungssicherer Distanz aus.

Weitere Kuriositäten zum Star Wars-Tag finden Interessierte auf unserem Blog. Wir wünschen einen schönen vierten Mai – bleibt gesund!

Titelbild: ©Mo_Ali/ stock.adobe.com

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