Eine gute Konjunktur, niedrige Zinsen, Zuwanderung und dadurch resultierender Bedarf an Wohnraum und nicht zuletzt steigende Mieten, in Deutschland wird so viel gebaut, wie schon lange nicht mehr. Die Immobilienwirtschaft und die Bundesregierung gehen von einem jährlichen Neubedarf von bis zu 400.000 Wohnungen aus.

In diesem Jahr könnte das Ziel erreicht werden. Wurden doch bereits im ersten Halbjahr Baugenehmigungen für 213.600 Wohnungen erteilt. Damit hat Deutschland einen neuen Spitzenwert seit dem Jahr 2000 erreicht. Aber auch die Zahl für Aus- und Umbauarbeiten ist gestiegen. 30.800 Wohneigentümer wollten 2016 ihre Immobilie renovieren. Das liegt vielleicht auch daran, dass zum Beispiel für die Vermietung an Asylbewerber sehr strenge, vom Staat festgelegte Kriterien erfüllt werden müssen. Zudem boomen Großstädte wie München, Berlin und Hamburg. Hier haben sogar die Mieten in Stadtrandlage Großstadtniveau erreicht.

Titelbild: ©Sondem/Fotolia

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