Vor dem Hintergrund der aktuellen Niedrigzinsphase äußerte Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes auf dem 25. Sparkassentag in Düsseldorf seine Bedenken über den zukünftigen Umgang mit privaten Sparern. Die Sparkassen können den Kunden nicht mehr vor Strafzinsen bewahren, sollte die Niedrigzinsphase noch längere Zeit andauern, so Fahrenschon.

Außerdem wies er auf das Problem hin, dass nur etwa 60 Prozent der Sparkassen-Kunden finanziell in der Lage seien, Rücklagen zu bilden. Somit sei es Aufgabe der deutschen Politik sich verstärkt um die Vermögensbildung von Geringverdienern zu engagieren. Ein für ihn denkbarer Ansatz wäre zum Beispiel die Novellierung des Vermögensbildungsgesetzes.

Titelbild: © slonme

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